Firmengründung Schweiz:
Produktionskosten Schweiz
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Firmengründung Schweiz:
Standortfragen Produktions- und
Lohnstückkosten
Bei der Standortwahl spielen neben
steuerlichen Überlegungen auch
Produktions-und Lohnstückkosten eine
entscheidende Rolle. Wie nachfolgend
beschrieben, hat die Schweiz hier
einiges zu bieten.
Firmengründung Schweiz und Produktionskosten
Im internationalen
Standortwettbewerb verfügt die Schweiz
auch hinsichtlich der Produktionskosten
über einige Trümpfe. Sie ist eine
Zinsinsel, die eine kostengünstige
Finanzierung bietet. Die hier
Beschäftigten zeichnen sich durch eine
hohe Arbeitsmoral und Motivierung aus.
Sie arbeiten meist länger und
produktiver und fehlen weniger als ihre
Kollegen in anderen Ländern.
Kapitalkosten in der
Schweiz
Geringe Kosten für
die Kapitalbeschaffung
wirken sich
günstig auf die Entwicklung jeder
Geschäftstätigkeit und damit auch der
Gesamtwirtschaft aus. Das beeinflusst
sicherlich die Standortwahl. Die Schweiz
genießt bei in- und ausländischen
Anlegern eine hohe Wertschätzung. Dank
dem und einer hohen Sparquote bietet
sie niedrige Zinsen. Das verbilligt auch
für neue Ansiedler im Vergleich zu deren
Heimmärkten die Finanzierung ihrer
Geschäfts- und Investitionstätigkeit. In
den letzten fünf Jahren belief sich die
durchschnittliche Differenz der Geld-
und Kapitalmarktzinsen in Franken und
Euro auf 1,5 bis 2 Prozent. Die
künftige Tendenz wird von der weiteren
Entwicklung des Euro und seiner
Einführung als Bargeld ebenso abhängen
wie von der Politik der Schweizerischen
Nationalbank.
Im konkreten
Einzelfall einer Ansiedlungs- und
Unternehmensfinanzierung können die
Zinssätze und Konditionen je nach der
Bonität des Kunden erheblich schwanken.
Arbeitskosten in der
Schweiz
Bei internationalen
Vergleichen wird die Schweiz stets als
teurer Werkplatz eingestuft. Aber ihr
Lohnniveau entspricht dem hohen
Leistungs- und Wohlstandsniveau: hohe
Löhne sind ein Erfolgsausweis. Dank den
tiefen Kapitalkosten wird weithin mit
kapitalintensiven Produktionsmethoden
gefertigt, welche weniger, aber hoch
qualifizierte Arbeitskraft erfordern.
Die prozentuale Belastung mit
Lohnnebenkosten liegt unter dem
internationalen Durchschnitt.
Entscheidend sind
nicht die ausbezahlten Löhne, sondern
die Lohnstückkosten. Dank der hohen
Produktivität sind diese in der Schweiz
wesentlich tiefer als in konkurrierenden
Wirtschaftsräumen. Sie sind seit 1995
stabil. Damit hat die Schweiz einen
Wettbewerbsvorteil erzielt.
Die Arbeitskosten
hängen nicht nur von den direkten Lohn-
und den Lohnnebenkosten, sondern auch
von der gesamten Jahresarbeitszeit und
von den Kosten des Arbeitsausfalls ab.
In der Schweiz wird deutlich länger
gearbeitet als in anderen europäischen
Ländern. Der Absentismus wegen Krankheit
und aus andern Gründen ist gering.
Streiks gibt es
praktisch nie.
Die regelmäßig
durchgeführten amtlichen Erhebungen über
Lohnniveau und -struktur zeigen zwischen
und auch innerhalb den einzelnen
Branchen beachtliche Unterschiede. Bei
Ansiedlungsvorhaben tritt der Investor
meistens als neuer Mitbewerber am
regionalen Arbeitsmarkt auf. Er wird
sich deshalb sowohl an
Branchen-Erfahrungswerten und
statistischen Durchschnitten orientieren
als auch an den Verhältnissen vor Ort.


Raumkosten
Die
fortschreitende Verflechtung der
nationalen Wirtschaftsräume hat den
Immobilienmarkt in der Schweiz
wesentlich flexibler und transparenter
gemacht. Damit verbunden sind neue
Dienstleistungen wie das Corporate
Facility Consulting. Dieses nutzen vor
allem international tätige Firmen, um
umfassende Lösungen
für ihre
oftmals
rasch wechselnden Raumbedürfnisse zu
erhalten. Es ist für ausländische
Investoren bewiligungsfrei möglich, in
der Schweiz eine Liegenschaft für
Tätigkeiten in Produktion,
Dienstleistung und Handel zu erwerben
oder zu mieten. Bei den Preisen für
Erwerb und Miete von Geschäftsraum und
Grundstückflächen gibt, es je nach
Standort und Lage große Unterschiede.
Auch das interregionale Gefälle ist
ausgeprägt.
-
Bürokosten im internationalen
Vergleich (Schweiz am Beispiel Genf)
-
Mietpreise Büro- und
Industrieflächen, interregionaler
Vergleich
-
Büroflächen-Markt: Verfügbarkeit
Die meisten
Wirtschaftsförderungen der Kantone
weisen für ihr Gebiet Industrieflächen
und Raumangebote für Dienstleistungen
und Gewerbe auf jeweils aktuellem Stand
nach. Sie vermitteln auch Kontakte zu
den Anbietern.
Energiekosten
Den größten
Preisvorteil gegenüber anderen
europäischen Staaten weist die Schweiz
bei den Erdölbrennstoffen auf. Hier ist
die Fiskalbelastung besonders tief. Auch
Treibstoffe sind relativ günstig. Im
Zusammenhang mit unternehmerischen
Investitionsvorhaben ist zu
unterscheiden zwischen Anschlussgebühren
und jährlichen Grundtaxen, effektiven
Anschlusskosten für die installierte
Leistung und den verbrauchsabhängigen
Tarifen. Für Industriebetriebe liegen
die Tarife in der Größenordnung von 0,14
CHF/kWh. Im Rahmen der Marktöffnung kann
von künftig sinkenden Preisen für
Elektrizität und Gas ausgegangen werden.
Die Kraftwerk- und
Versorgungsunternehmungen informieren
über die im Einzelfall anwendbaren
Tarife.
Downsizing-Kosten
Standortentscheidungen und der Aufbau
eines Betriebes an einem Standort im
Ausland sind immer mit Unsicherheiten
über den Erfolg des Vorhabens behaftet.
Es ist deshalb für die Entscheidträger
schon im Vorfeld einer
Standortverlagerung wichtig zu wissen,
mit welchen Auflagen und Folgekosten es
verbunden wäre, wenn einmal die Zelte am
Standort Schweiz abgebrochen oder die
Präsenz heruntergefahren werden müssten.
Die Schweiz bietet bezüglich der
Bestimmungen bei Massenentlassungen, der
Kündigungsmöglichkeiten und der damit
verbundenen Lohnzahlungsverpflichtungen
sehr investoren- freundliche und
kostengünstige Verhältnisse. Sie nimmt
nach den USA weltweit die zweitbeste und
in Europa die führende Position ein.
Kosten
administrativer Verfahren
Administrativer
Aufwand, der durch staatliche Auflagen
verursacht wird, ist gerade für kleine
und mittlere Unternehmen ein nicht zu
vernachlässigender Kostenfaktor. Die
Schweizer Behörden achten sehr darauf,
das Transaktionskosten der Unternehmen
im Umgang mit Amtsstellen tief zu
halten. Mit einem speziellen
Reformprogramm wird der
Handlungsspielraum für private
Unternehmen erweitert. Administrative
Entlastungen zielen im Sinne eines
Benchmarking vor allem darauf ab, die
Bedingungen attraktiv zu halten und
laufend zu verbessern. Internationale
Vergleiche bestätigen, dass
Führungskräfte in der Schweiz weniger
Zeit aufwenden müssen als anderswo, um
sich mit der staatlichen Bürokratie
auseinanderzusetzen; die Schweiz
schneidet am zweitbesten ab.
Detaillierte Analysen, welche nicht nur
auf die Erfahrungen des Topmanagements
abstellen, sondern den tatsächlichen
Stundenaufwand für administrative
Umtriebe einem Ländervergleich
unterziehen, bestätigen die vorteilhafte
Position der Schweiz.

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Regelungen/Veröffentlichungen/Gesetze der Schweizerischen
Eidgenossenschaft zum Missbrauch von
Doppelbesteuerungsabkommen
DBA-Missbrauch allgemein
FAQ bezüglich KS 1999
Häufig gestellte Fragen (FAQ) bezüglich Kreisschreiben
vom 17. Dezember 1998 (KS 1999)
FAQ bez. Art. 15 ZBstA
Häufig gestellte Fragen (FAQ) bezüglich der Anwendung
der schweizerischen Missbrauchsbestimmungen auf
Zahlungen von Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren, die
aus der EU an verbundene Kapitalgesellschaften in der
Schweiz fliessen (Artikel 15 ZBstA)
Doppelbesteuerungsabkommen Schweiz
The following are some of the
countries which have double-tax treaties with Switzerland:
-
Albania
-
Argentina
-
Armenia
-
Australia
-
Austria
-
Azerbaijan
-
Belgium
-
Belarus
-
Bulgaria
-
Canada
-
China
-
Czech Republic
-
Denmark
-
Ecuador
-
Egypt
-
Estonia
-
Finland
-
France
-
Georgia
-
Germany
-
Greece
-
Hungary
-
Iceland
-
India
-
Indonesia
-
Iran
-
Ireland
-
Israel
-
Italy
-
Ivory Coast
-
Jamaica
-
Japan
-
Kazakhstan
-
Kirghistan
-
Kuwait
-
Latvia
|
-
Lithuania
-
Luxembourg
-
Macedonia
-
Malaysia
-
Mexico
-
Moldova
-
Netherlands
-
New Zealand
-
Norway
-
Pakistan
-
Philippines
-
Poland
-
Portugal
-
Romania
-
Russia
-
Serbia
-
Singapore
-
Slovakia
-
Slovenia
-
South Africa
-
South Korea
-
Spain
-
Sri Lanka
-
Sweden
-
Tajikistan
-
Thailand
-
Trinidad & Tobago
-
Tunisia
-
Turkmenistan
-
Ukraine
-
United Kingdom
-
United States
-
Uzbekistan
-
Venezuela
-
Vietnam
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Übersicht
Firmengründung Schweiz
In der Schweiz existieren mehrere Steuerarten,
die Bundessteuer und Kantonssteuer/Gemeindesteuer. So hängt die
Steuerlast sehr davon ab, in welchem Kanton die Betriebsstätte
belegen ist. Im Kanton Zug beträgt die Gesamtsteuerlast ca.
15,5%. Für bestimmte Gesellschaftsformen (z.B. Holding)
existieren Steuererleichterungen. Die Schweiz unterhält mit
vielen Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), mithin ist
die Abschirmwirkung eines DBAs i.d.R. vorhanden.
Bei Anwendung des
Deutschen Steuerrechts, wirkt die Deutsche
Hinzurechnungsbesteuerung nach
§8
AStG bei beherrschendem Einfluss eines Deutschen und nur passive
Einkünfte in der Schweiz. Andere Länder kennen ähnliche
Regelungen. Die EU-Mutter-Tochter-Richtlinie ist anwendbar, da
sich die Schweiz unterworfen hat, allerdings sind die
Positivwirkungen nur dann realisierbar, wenn auch ein DBA
zwischen der Schweiz und der Muttergesellschaft in der EU
besteht.
Ansonsten greift die
EU-Mutter-Tochterrichtlinie erst nach einer
zweijährigen Haltefrist, bis dahin
35% Quellensteuer bei abfließenden Dividenden aus der Schweiz.
Im
Rahmen der verbundenen Unternehmen bereitet in vielen
Sachverhalten die 35%tige
Schweizer Quellensteuer
„Kopfzerbrechen“.
Hier
ist eine genaue Planung
im Rahmen der steuerlichen
Gestaltung notwendig. Schweizer Kapitalgesellschaften sind die
GmbH und AG. Inhaberaktien sind bei einer Schweizer AG erlaubt.
Unsere Dienstleistungen:
- Beratung in der steuerlichen Konzeption,
unter Einbeziehung der Doppelbesteuerungsabkommen,
Steuergesetze Schweiz und Sitzstaat des Mandanten
- Gründungen von Domizilgesellschaften in der
Schweiz (8,5% Ertragssteuern), bzw. Schweizer Gesellschaften
mit Steuerprivileg (gemischte Gesellschaften, Holding)
- Gründungen von Schweizer
Kapitalgesellschaften und Zweigniederlassungen von
Auslandsgesellschaften in der Schweiz
-
Kauf/ Übernahme von Vorratsgesellschaften (AG Mäntel)
- Treuhand-Dienste:
Treuhand-Aufsichtsrat,Treuhand-Niederlassungsleiter oder
ständiger Vertreter
- Domizilierung am
Business-Center-Schweiz: Eigene Telefonnummer,
Fax,Firmenschild,Postweiterleitung, auf Wunsch: Voll
eingerichtete Büroräume und zeitweise Anmietung von
Konferenzräumen
- Suche nach geeigneten Geschäftsräumen
- Kapitalisierung von
Schweizer AGs: Emissionsprospekt,Kapitalgeber
- Geschäftskonto Schweiz:
VisaCard, EC-Card, Internetbanking
Steuerrechtliche Einordnung Schweiz
1.Die
Schweiz unterhält Doppelbesteuerungsabkommen mit vielen
Ländern, auch mit Deutschland. Mithin i.d.R. Abschirmwirkung
eines DBAs,Minimierung der Quellensteuer bei verbundenen
Unternehmen im DBA-Sachverhalt, die steuerliche Betriebsstätte
definiert sich auf der Grundlage 5 DBA-/OECD_MA.
2.:
EU-Niederlassungsfreiheit, EU Fusionsrichtlinie,EuGH-Urteile:
Nicht anwendbar
3. Quellensteuern
Aufhebung der Quellensteuern auf Zahlungen von Dividenden,
Zinsen und Lizenzgebühren zwischen verbundenen
Kapitalgesellschaften im Verhältnis zwischen den Mitgliedstaaten
der Europäischen Union (EU) und der Schweiz.
Bei verbundenen Unternehmen im Nicht-DBA-Sachverhalt besteuert
die Schweiz abfliessende Dividenden mit 35% Quellensteuer. Im
DBA-Sachverhalt gemäß jeweiligen DBA zwischen 5-15%.
4. Wirkung der Deutschen
Hinzurechnungsbesteuerung- §8 AStG
Im Kern regelt das deutsche
Außensteuergesetz in 8 AStG, dass eine Besteuerung beim
deutschen Anteilseigner stattfindet (mit Einkommenssteuer und
keine Abgeltungssteuer, sofern natürliche Person), wenn dieser
beherrschenden Einfluss auf die Auslandsgesellschaft ausübt
(Mehrheits-Eigner, also über 50% Anteile), die
Auslandgesellschaft nur passive Einkünfte erwirtschaftet und die
Auslandsgesellschaft im einem Niedrigsteuergebiet angesiedelt
ist, also unter 25% Ertragssteuer. Diese "fiktive
Ausschüttungsbesteuerung" deutet, dass auch dann beim deutschen
Anteilseigner besteuert wird, wenn nicht ausgeschüttet wird.
Ist der
Anteilseigner in diesem Kontext eine deutsche juristische
Person, so erfolgt die fiktive Besteuerung mit
Körperschaftssteuer beim Anteilseigner. Im Gegensatz: Greift die
Hinzurechnungsbesteuerung nach AStG nicht (Basisgesellschaft
generiert aktive Einkünfte und/oder kein Niedrigsteuerland), so
erfolgt die Ausschüttungsbesteuerung mit Abgeltungssteuer,
sofern der Anteilseigner eine natürliche Person ist. Ist der
Anteilseigner in diesem Kontext juristische Person, so erfolgt
bei DBA-Sachverhalten die steuerfreie Vereinnahmung beim
Anteilseigner unter Abzug der Quellensteuer im Sitzstaat der
Basisgesellschaft. Ergänzend hierzu: Ist der Anteilseigner in
diesem Kontext juristische Person innerhalb der EU, greift die
EU-Mutter-Tochter-Richtlinie, mithin gänzlich steuerfreie
Vereinnahmung in der deutschen Kapitalgesellschaft.
Schweizer Holding
Eine
Schweizer Holding wird nicht besteuert, sofern die beteiligten
Gesellschaften im Sitzstaat der heimischen Besteuerung
unterliegen und aktive geschäftliche Tätigkeiten entfalten.
Schweizer Gesellschaft mit steuerlichen
Domizilprivileg
Gegründet wird eine Schweizer GmbH oder AG
bzw. eine Zweigniederlassung einer Auslandsgesellschaft, die
-
im Kanton nur
ihren Sitz haben
-
in der Schweiz
nur eine Verwaltungstätigkeit, aber keine Geschäftstätigkeit
ausüben
-
in der Schweiz kein eigenes Personal
beschäftigen und keine eigenen Büros unterhalten.
Mithin greift das steuerliche
Domizilprivileg, also nur 8,5% Bundessteuer, die Kantonssteuer
entfällt.
Niederlassungen von EU-Gesellschaften
Nach Schweizer Gesellschaftsrecht, können sich
EU-Gesellschaften in der Schweiz niederlassen, ohne Einzahlung
des Stammkapitals einer Schweizer GmbH, jedoch mit
eigenständiger Rechtspersönlichkeit. Beispiel:
Unser Mandant gründet eine UK Limited mit
Betriebsstätte England. Infolge wird eine Zweigniederlassung der
englischen Limited in der Schweiz installiert. Diese
Zweigniederlassung ist eine eigenständige Rechtspersönlichkeit,
kann also eigenständig Verträge abschließen und Rechnungen
stellen. Die Einzahlung von Stammkapital analog einer Schweizer
GmbH oder AG ist nicht erforderlich. Die in der Schweiz
erwirtschafteten Gewinne werden mit Schweizer
Körperschaftssteuer (12,5- 15,5% gesamt, sofern Kanton Zug)
belegt, eine Doppelbesteuerung ist untersagt. Vorteile dieser
Lösung :
- Auftritt als Schweizer Kapitalgesellschaft
- Kein Stammkapital analog GmbH oder AG
- Haftungsbegrenzung auf das
Stammkapital (und ggf. Anlage-und Betriebsvermögen) der
Muttergesellschaft (Mithaftung) UND auf das Anlage-und
Betriebsvermögen der Zweigniederlassung, falls vorhanden.
- Maximal 15,5% Steuern, sofern Kanton Zug
(bis 100.000 CHF Gewinn nur 12,5% Steuern insgesamt). Bei
Domizilgesellschaften 8,5% Steuern (Kantonssteuer entfällt)
- Sehr gutes Bankgeheimnis
(Steuerhinterziehung ist kein Offenbarungstatbestand)
- Deutschsprachig
- Schweizer Bankkonto: Kredit- und EC-Karte,
alle Währungskonten, Onlinebanking
- Nahe am Geld
- EU- Bürger genießen alle Freizügigkeiten
analog EU-Niederlassungsfreiheit
- Doppelbesteuerungsabkommen
mit allen EU-Ländern (Verhinderung der Doppelbesteuerung
zwischen Betriebsstättenland der Muttergesellschaft und
Schweiz)
Gesellschaftsformen
Die in der
Schweiz wichtigste Gesellschaftsform ist die Aktiengesellschaft.
Die Gründung einer AG ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden.
Obwohl ein Ausländer alle Aktien besitzen kann, muss der
Verwaltungsrat mehrheitlich aus Schweizer Bürgern, die in der
Schweiz wohnhaft sind, zusammengesetzt sein. Das
Gesellschaftskapital muss mindestens CHF 100'000 betragen. 20%
des Aktienkapitals, mindestens aber CHF 50'000, müssen
einbezahlt sein.
Seit dem
Inkrafttreten des revidierten Gesellschaftsrechtes im Juli 1992
hat die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, im Gegensatz zu
früher, wesentlich an Bedeutung gewonnen und stellt heute eine
attraktive Variante zur Aktiengesellschaft dar. Das
Gesellschaftskapital muss mindestens CHF 20'000 betragen, CHF
10'000 müssen einbezahlt sein. Das Gesellschaftskapital darf
aber CHF 2 Mio. nicht überschreiten. Es wird in Anteile
aufgeteilt, die mindestens CHF 1'000 oder ein Mehrfaches davon
betragen müssen. Der Name, die Nationalität und die Anzahl der
jeweils gehaltenen Anteile sind im Handelsregister einzutragen.
Das Gesetz sieht keine Beschränkungen für ausländische
Anteilseigner vor, es muss jedoch mindestens ein Geschäftsführer
in der Schweiz wohnhaft sein.
Eine weitere
gebräuchliche Gesellschaftsform ist die Kollektivgesellschaft,
bei der zwei oder mehrere natürliche Personen einen
Gesellschaftsvertrag abschliessen und gemeinsam eine
Geschäftstätigkeit betreiben. Sie haften alle gesamthaft und
ohne Begrenzung. Diese Gesellschaftsform schliesst die
Mitwirkung juristischer Personen als Gesellschafter aus.
Bei der Kommanditgesellschaft haftet ein
Partner (Komplementär) unbegrenzt, während die anderen Partner
(Kommanditäre) nur im Ausmasse ihrer Kapitalbeteiligungen zur
Rechenschaft gezogen werden können. Kommanditäre können
natürliche aber auch juristische Personen sein, Komplementäre
nur natürliche Personen.
Andere Gesellschaftsformen, wie zum
Beispiel die einfache Gesellschaft oder die Genossenschaft, sind
für Investoren von geringem Interesse und werden hier nicht
näher behandelt.
Niederlassungen von EU-Gesellschaften
Nach Schweizer Gesellschaftsrecht, können sich
EU-Gesellschaften in der Schweiz niederlassen, ohne Einzahlung
des Stammkapitals einer Schweizer GmbH, jedoch mit
eigenständiger Rechtspersönlichkeit. Beispiel:
Unser Mandant gründet eine UK Limited mit
Betriebsstätte England. Infolge wird eine Zweigniederlassung der
englischen Limited in der Schweiz installiert. Diese
Zweigniederlassung ist eine eigenständige Rechtspersönlichkeit,
kann also eigenständig Verträge abschließen und Rechnungen
stellen. Die Einzahlung von Stammkapital analog einer Schweizer
GmbH oder AG ist nicht erforderlich. Die in der Schweiz
erwirtschafteten Gewinne werden mit Schweizer
Körperschaftssteuer (8,5- 15%, sofern Kanton Zug oder Obwalden)
belegt, eine Doppelbesteuerung ist untersagt.
Allgemeines
(Direkte Bundessteuer, Staats- und Gemeindesteuern)
Die Steuer vom Gewinn wird nach dem Ergebnis der Steuerperiode
bemessen. Als Steuerperiode gilt das Geschäftsjahr. Das
steuerbare Kapital (nur Staats- und Gemeindesteuern, bei der
Direkten Bundessteuer wurde die Kapitalbesteuerung 1997
abgeschafft) bemisst sich nach dem Stand am Ende der
Steuerperiode. Der steuerpflichtige Reingewinn setzt sich
zusammen aus dem Saldo der Erfolgsrechnung sowie allfälliger
steuerlicher Korrekturen. In der Schweiz niedergelassene Firmen
werden auf der Basis des weltweit erzielten Gewinnes besteuert,
mit Ausnahme des Gewinnes, der auf Grundbesitz oder feste
Einrichtungen im Ausland zurückgeht. In der Schweiz nicht
niedergelassene Firmen (Betriebsstätten) werden steuerlich nur
für den Gewinn, den sie mit einer dauernden Tätigkeit in der
Schweiz erzielen, belastet. Eine Firma gilt als in der Schweiz
niedergelassen, wenn sie ihr gesetzliches Domizil in der Schweiz
hat, oder in der Schweiz eine Geschäftstätigkeit aufweist.
-
Doppelbesteuerungsabkommen:
Die schweizerische Verfassung verhindert eine
Doppelbesteuerung. Zudem bestehen zwischen der Schweiz und
den meisten industrialisierten Ländern
Doppelbesteuerungsabkommen, die eine mögliche
Doppelbesteuerung verhindern oder begrenzen.
-
Bewertung Wareninventar:
Das Inventar wird nach dem Niedrigstwert-Prinzip bewertet.
Das heisst, es wird der tiefere der beiden Werte -
Einstandswert oder Marktwert - zu Grunde gelegt. Steuerlich
ist der Abzug eines Drittels des Inventarwertes zur Bildung
einer Wertvermin-
derungs-Reserve erlaubt.
-
Delkredererückstellung:
Auf ausstehenden Forderungen aus dem Ausland kann eine
Debitorenreserve von 10% in Abzug gebracht werden, für
inländische Schuldner eine solche von 5%.
-
Abschreibungssätze:
Die jährlich steuerlich zulässigen
Abschreibungssätze (degressive Methode)betragen für:
Geschäftsbauten 4%
Industriebauten 8%
Maschinen 30-40%
Patente und Goodwill 40%
Für Abschreibungen auf dem Anschaffungswert (lineare
Methode) sind die obigen Sätze um die Hälfte zu reduzieren.
-
Beteiligungsabzug:
Bei Beteiligungserträgen (Dividenden)
tritt eine Ermässigung ein, wenn die dividendenempfangende
Firma wenigstens 20% des Aktienkapitals der anderen Firma
hält oder ihre Beteiligung einen Verkehrswert von CHF 2 Mio.
oder mehr aufweist. Die Steuer auf dem Reingewinn ermässigt
sich im Verhältnis des Nettogewinnes aus diesen
Beteiligungen zum gesamten Reingewinn. Für diese Berechnung
wird der Beteiligungsgewinn um den darauf entfallenen
Finanzierungsaufwand sowie um einen Verwaltungskostenanteil
von 5% gekürzt. Seit dem 1.1.2001 kann der Beteiligungsabzug
auch für Kapitalgewinne beansprucht werden (Voraussetzungen:
mind. 20% Beteiligungsanteil, Haltedauer mind. 1 Jahr).
-
Mehrwertsteuer:
Zusätzlich zu den bisher erwähnten Steuern erhebt der Bund
eine Mehrwertsteuer, wie sie auch in anderen Ländern, aber
mit wesentlich höheren Belastungssätzen, bekannt ist. Die
Mehrwertsteuer wird auf dem inländischen Umsatz sowie auf
aus dem Ausland importierten Gegenständen und
Dienstleistungen erhoben. Im Normalfall beträgt die
Mehrwertsteuer 7,6% (Stand 1.1.2002), die jedoch durch den
Vorsteuerabzug reduziert werden kann, so dass nur der
effektiv erarbeitete Mehrwert steuerlich belastet bleibt.
Direkte Bundessteuer
Der proportionale Gewinnsteuersatz beträgt 8.5%. Seit dem
1.1.1998 kann der Beteiligungsabzug auch für Kapitalgewinne
beansprucht werden (Voraussetzungen: mind. 20%
Beteiligungsanteil, Haltedauer mind. 1 Jahr).
Kantonale und kommunale Steuern
Die kantonalen und kommunalen Einkommenssteuern werden aufgrund
eines Stufentarifs berechnet. Die maximale kombinierte
Steuerbelastung des Gewinnes für ordentlich besteuerte
Gesellschaften reicht von 2% bis 24% (minimale einfache Steuer
1%, maximale einfache Steuer 10% multipliziert mit dem
Vielfachen, Steuerfuss Kanton und Gemeinde). Die Steuerbelastung
des Eigenkapitals 0,34%. Steuern sind steuerlich absetzbar. Der
steuerpflichtige Betrag wird auf Grund des Reinertrages, nach
Abzug der Steuern, berechnet. Kapitalgesellschaften, die im
Kanton Zug der ordentlichen Besteuerung unterliegen, zahlen eine
Ertragssteuer von gerade mal 15%.
Beispielbesteuerung Zug
Kanton- und
Gemeindesteuern:
- Bis 100.000 CHF Gewinn: 4%. Mithin beträgt
die Gesamtsteuerlast 12,5%
- Mehr als 100.000 CHF Gewinn: 7%.
Mithin beträgt die Gesamtsteuerlast 15,5%
Erlass von Bundessteuern
Bundesbeschluss für wirtschaftliche Erneuerungsgebiete: Der
Bundesbeschluss hat Gültigkeit bis 30. Juni 2006.
Steuerprivilegien
a) Holdinggesellschaften:
AG, GmbH und Genossenschaften können das Holdingprivileg
beanspruchen, sofern
-
ihr
statuarischer Zweck zur Hauptsache in der dauernden
Verwaltung von wesentlichen Beteiligungen an anderen
Kapitalgesellschaften und Genossenschaften besteht
-
mindestens 2/3
der Aktien sollten längerfristig Beteiligungen und
Aktienstreubesitz sein. Die Bewertung der Beteiligungen kann
zu Gewinnsteuerwerten (steuerliche massgebende Buchwerte)
oder zu Verkehrswerten erfolgen
-
alternativ zu den Aktiven können die
Voraussetzungen auch bei den Erträgen erfüllt werden, wenn
mindestens 2/3 der Erträge Beteiligungs- und
Dividendenerträge aus Streubesitz sind.
Als wesentlich
gelten Beteiligungen von 20% am Grund- oder Stammkapital einer
anderen Gesellschaft oder einem Verkehrswert von 2 Millionen
Franken. Voraussetzungen für den Holdingstatus ist, dass die
Gesellschaft mindestens eine massgebliche Beteiligung hält. Für
die Quotenermittlung kann auch der Aktienstreubesitz
hinzugerechnet werden.
Damit eine Gesellschaft als Holdinggesellschaft besteuert werden
kann, darf sie zudem in der Schweiz keine Geschäftstätigkeit
ausüben. Erlaubte und dem Holdingprivileg nicht abträgliche
Geschäftstätigkeiten sind das Verwalten der Beteiligungen mit
allen damit verbundenen Tätigkeiten, die Geschäftsführung des
Konzerns, die Führung des eigenen Rechnungswesens, die
Konzernleitungstätigkeit, die Strategieentwicklung für den
Konzern, nicht aber die Geschäftsführung von einzelnen
Tochtergesellschaften.
Werden die Bedingungen für das Holdingprivileg vorübergehend
nicht mehr erfüllt, so kann die kantonale Steuerverwaltung eine
angemessene Frist zur Wiederherstellung des gesetzlich
geforderten Zustandes gewähren. Während dieser Zeit bleibt das
Holdingprivileg erhalten.
Holdinggesellschaften sind von der Ertragssteuer befreit.
Erträge aus Schaffhauser Grundeigentum unterliegen der
ordentlichen Besteuerung.
Die Kapitalsteuer auf dem Grundkapital, den offenen Reserven und
dem Gewinnvortrag beträgt 0.05 Promille, mindestens jedoch CHF
100 pro Jahr. Diese einfache Steuer wird mit dem Vielfachen
(Steuerfuss Kanton und Gemeinde) multipliziert.
b) Beteiligungsgesellschaften:
Gesellschaften, die sich nicht als reine
Holdinggesellschaften qualifizieren, jedoch wesentliche
Beteiligungen halten, können als Beteiligungsgesellschaften
besteuert werden, indem sie den Beteiligungsabzug geltend
machen.
Als wesentlich gelten Beteiligungen von 20% des Kapitals einer
anderen Gesellschaft oder einem Verkehrswert von CHF 2 Mio. und
mehr.
Beteiligungsgesellschaften bezahlen eine reduzierte
Ertragssteuer, die auf dem gesamten Ertrag berechnet und um den
Beteiligungsabzug gekürzt wird. Dieser wird nach der
Nettoertragsmethode berechnet. Das heisst aufgrund des
Verhältnisses zwischen Nettobeteiligungsertrag zum
Gesamtreinertrag. Der Nettobeteiligungsertrag entspricht dem
gesamten Beteiligungsertrag, reduziert um den darauf
entfallenden Finanzierungsaufwand sowie einen
Verwaltungskostenanteil von 5%. Der Steuersatz beträgt zwischen
1% und 10%. Er wird mit dem kantonalen und kommunalen Steuersatz
multipliziert. Seit dem 1.1.2001 kann der Beteiligungsabzug auch
für Kapitalgewinne beansprucht werden (Voraussetzungen: mind.
20% Beteiligungsanteil, Haltedauer mind. 1 Jahr).
Beteiligungsgesellschaften bezahlen eine ermässigte
Kapitalsteuer, die auf dem einbezahlten Kapital sowie den
offenen und versteuerten stillen Reserven geschuldet ist. Auf
der Quote des Kapitals, die auf Beteiligungen entfällt, wird
eine Steuer von 0,05% erhoben. Auf dem übrigen Teil beträgt die
ordentliche Steuer 0,15%. Der so ermittelte Betrag wird mit dem
kantonalen und kommunalen Vielfachen multipliziert.
c)
Domizilgesellschaften
AG, GmbH, Zweigniederlassungen und
Genossenschaften können das Domizilprivileg beanspruchen, sofern
sie
-
im Kanton nur
ihren Sitz haben
-
in der Schweiz
nur eine Verwaltungstätigkeit, aber keine Geschäftstätigkeit
ausüben
-
in der Schweiz
kein eigenes Personal beschäftigen und keine eigenen Büros
unterhalten.
Als reine
Verwaltungstätigkeit gilt insbesondere die Verwaltung des
eigenen Vermögens. Hilfstätigkeiten wie die Verwertung
immaterieller Rechte, Vermittlungen von Know-how, Fakturierung
und Inkasso gelten ebenfalls als Verwaltungstätigkeit, sofern
sie keinen eigenen Bürobetrieb und keinen Personaleinsatz in der
Schweiz erfordern.
Die Auslanderträge sind von der Gewinnsteuer befreit. Die
Inlanderträge unterliegen der ordentlichen Besteuerung, ebenso
die Immobilienerträge aus der Schweiz. Für die Satzbestimmung
der kantonal steuerbaren Erträge ist der Gesamtgewinn
massgebend.
Domizilgesellschaften haben nur eine Kapitalsteuer von 0.05
Promille auf dem Grundkapital, den offenen Reserven und dem
Gewinnvortrag, mindestens jedoch CHF 100 pro Jahr zu entrichten.
Diese einfache Steuer wird mit dem Vielfachen (Steuerfuss Kanton
und Gemeinde) multipliziert.
d) Gemischte Gesellschaften
AG,
GmbH und Genossenschaften können das Privileg als gemischte
Gesellschaft beanspruchen, sofern
-
deren
Geschäftstätigkeit überwiegend auslandbezogen ist
-
in der Schweiz
nur eine untergeordnete Geschäftstätigkeit ausgeübt wird
-
in der Schweiz
keine eigene Produktions- und Gewerbetätigkeit betrieben
wird.
Gemischte Gesellschaften zeichnen sich
dadurch aus, dass sie im Gegensatz zu den Domizilgesellschaften
nicht ausschliesslich, sondern lediglich überwiegend
auslandbezogene Geschäftstätigkeiten ausüben. Sie darf über
eigenes Personal und eigene Büros verfügen. Die überwiegend
auslandbezogene Geschäftsaktivität ist grundsätzlich dann der
Fall, wenn mindestens
80% des Bruttoertrages aus ausländischer Quelle stammen und 80%
des Aufwandes für die eigene oder durch Dritte erfolgte
Leistungserstellung im Ausland anfällt. Ausnahmsweise können
auch Einkäufe in der Schweiz getätigt werden, wenn die
Verrechnung wie unter Dritten gewährleistet ist.
Die Auslanderträge werden nach Massgabe des
Umfangs der Geschäftstätigkeit in der Schweiz mit einer Quote
von in der Regel 10 bis 20 Prozent besteuert. Die Inlanderträge
unterliegen der ordentlichen Besteuerung, ebenso die
Immobilienerträge aus der Schweiz. Erträge aus massgeblichen
Beteiligungen sowie Kapital- und Aufwertungsgewinne auf solchen
Beteiligungen sind steuerfrei. Verluste auf Beteiligungen können
nur mit Erträgen aus Beteiligungen, nicht aber mit dem In- und
Auslandertrag verrechnet werden. Die Aufwandzuteilung erfolgt
objektmässig durch eine Spartenrechnung oder wenn keine
Spartenrechnung geführt wird proportional. Für die
Satzbestimmung der kantonal steuerbaren Erträge ist der
Gesamtgewinn massgebend.
Die Kapitalsteuer auf dem Grundkapital, den offenen Reserven und
dem Gewinnvortrag beträgt 0.05 Promille, mindestens jedoch CHF
100 pro Jahr. Diese einfache Steuer wird mit dem Vielfachen
(Steuerfuss Kanton und Gemeinde) multipliziert. |