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Englische Limited gründen: Betriebsstätte England 

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  Englische Limited (Ltd.) gründen: Steuerliche Betriebsstätte in England

Steuern

EU

DBA-Sachverhalt

Niedrigsteuerland nach § 8 Deutsches AStG

EU-Mutter-Tochter-RL

20% Körperschafts-steuer Ja. Wirkung der EU Niederlassungsfreiheit und Urteile des EuGHs. EU Fusionsrichtlinie anwendbar. Ja, unterhält mit vielen Ländern ein Doppelbesteuerungs-abkommen. Mithin Abschirmwirkung eines DBAs, Betriebsstätte auf der Grundlage 5 DBA. Ja, da Steuerlast unter 25%. Im EU-Kontext allerdings rechtswidrig wenn keine rechtswidrige Zwischen-gesellschaft Ja: Mithin steuerfreie Vereinnahmung der Dividenden bei verbundenen EU-Unternehmen

Englische Limited gründen mit Betriebsstätte England: Einleitung

Auf dieser Internetseite informieren wir Mandanten über die Gründung einer englischen Limited mit steuerlicher Betriebsstätte in England. Davon abweichend besteht auf Grundlage der EU-Niederlassungsfreiheit die Möglichkeit der Gründung einer englischen Limited mit Zweigniederlassung außerhalb Englands (also z.B. Zweigniederlassung in Deutschland oder Österreich) mit dort belegender Betriebsstätte.

Eine englische Limited ist eine Kapitalgesellschaft nach englischem Recht, das Mindeststammkapital beträgt 1 GBP. Es handelt sich vergleichbar um die Rechtsform einer Aktiengesellschaft, mithin sind die Shareholder (Aktionäre) Eigner der Gesellschaft. Erforderlich ist mindestens ein Direktor und Shareholder, wobei eine Person beide Positionen übernehmen kann (Ein-Mann-Gesellschaft).

Die Körperschaftssteuer einer englischen Kapitalgesellschaft beträgt 20%. Grundsätzlich keine Quellensteuer bei Dividendenausschüttungen ins Ausland.

Die Umsatzsteuer beträgt in England 20%. Auch in England gibt es eine Kleinunternehmerregelung: USt-frei sind Gesellschaften bis GBP 83.000 Umsatz pro Jahr. Die Beantragung einer USt-ID (VAT) ist sehr aufwendig und kann 2-3 Monate dauern.

Ergänzend:

  • Positivwirkung der EU-Niederlassungsfreiheit/EU-Rechtschutz

  • Positivwirkung der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie

  • Positivwirkung der EU-Fusionsrichtlinie, Gestaltung mittels Verschmelzung oder Anteilstausch- und Gesellschafter-Fremdfinanzierung möglich

  • England unterhält mit vielen Staaten ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), mithin Abschirmwirkung eines DBAs i.d.R vorhanden und/oder das Vorliegen einer Betriebsstätte im In-und Ausland richtet sich nach Artikel 5 DBA und nicht nach innerstaatlichem Recht (in Deutschland z.B. §12/13 AO)

  • Keine Quellensteuer bei Dividendenausschüttungen ins Ausland, unabhängig vom Vorhandensein eines DBAs oder der Anwendung der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie

Englische Limited gründen: Treuhand-Gesellschafter, Inhaberaktien (Bearer Shares) oder Trust

Gestaltungen mittels Treuhand-Gesellschafter, Inhaberaktien oder Trust-Konstellation sind seit 2016 nicht mehr möglich. Es werden die tatsächlich wirtschaftlich Berechtigten veröffentlicht.

Englische Limited gründen: DBA-Sachverhalt

England unterhält mit vielen Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen, so auch mit Deutschland. Mithin ist i.d.R. die Abschirmwirkung eines Doppelbesteuerungsabkommens vorhanden, eine steuerliche Betriebsstätte definiert sich legal über 5 DBA. Bei Anwendung des Deutschen Steuerrechts: Eine Repräsentanz, ein Warenlager oder der ständige Vertreter (5.3 DBA) löst in Deutschland keine Betriebsstätte aus, da §§12/13 AO (Deutsche Abgabenordnung) keine Wirkung entfalten.

Die Doppelbesteuerungsabkommen mit England kennen die üblichen DBA-Missbrauchsklauseln (Aktivitätsvorbehalte, „Subject-to-tax“-Klauseln“ -Rückfallklausel-,Remittance-base“-Klauseln, „Switch-over“-Klauseln usw).

Englische Limited gründen: EU-Sachverhalt

England ist Mitglied der Europäischen Union. Mithin Wirkung der EU-Niederlassungsfreiheit, Urteile des EuGHs zur Niederlassungsfreiheit, EU-Mutter-Tochter-Richtlinie und/oder EU-Fusionsrichtlinie. I.d.R. Nicht-Wirkung der Deutschen Hinzurechnungsbesteuerung nach §7-14 AStG, sofern in England ein qualifizierter Geschäftsbetrieb installiert ist.

 Englische Limited gründen: Betriebsstätte in England

Eine Produktionsstätte, eine Stätte zur Ausbeutung von Bodenschätzen oder eine Bauausführung länger als 9-12 Monate Dauer (je nach DBA) definiert immer eine Betriebsstätte in England, unabhängig vom Ort der geschäftlichen Oberleitung. Ansonsten definiert sich das Vorliegen einer steuerlichen Betriebsstätte zentral über den "Ort der geschäftlichen Oberleitung":

-Entweder der Mandant- oder sein Beauftragter- verlagert seinen gewöhnlichen Aufenthalt nach England und tritt als Direktor der englischen Limited auf ODER

-unsere englische Kanzlei stellt einen lokal ansässigen als Direktor ODER

-der nicht in England ansässige Direktor weist nach, dass er sich im Rahmen der notwendigen Leitungsaufgaben an der Betriebsstätte in England aufhält, um diese Leitungsaufgaben gewöhnlich an der englischen Betriebsstätte wahrzunehmen (funktioniert natürlich nicht bei notwendigen "Tagesentscheidungen")

Weitere Kriterien der Betriebsstätte sind:

Der Ordentliche Geschäftssitz: Ein reines Registered Office oder ein Anrufbeantworter ist kein ordentlicher Geschäftssitz (Annahme der Schein-oder Briefkastenfirma, rechtswidrige Zwischengesellschaft). Es müssen aber nicht immer große Büroräume sein. Es kommt bei der Ausgestaltung des ordentlichen Geschäftssitzes auf die Vergleichbarkeit an (Fremdvergleichsgrundsätze).

Vertragliche Anbindung und Rechnungsstellung: Kunden der englischen Limited werden vertragsmäßig an die englische Limited, Betriebsstätte England, angebunden. Die Rechnungsstellung erfolgt von der englischen Betriebsstätte, Zahlungseingänge auf das englische Konto der Limited, alternativ auf ein gebietsfremdes EU-Konto.

Englische Limited gründen und Stellung eines lokal ansässigen als Direktor

I.d.R. definiert sich das Vorliegen einer steuerlichen Betriebsstätte in England analog Artikel 5 Doppelbesteuerungsabkommen über "Den Ort der geschäftlichen Oberleitung". Ergänzend ist ausreichender Substanz-Escape an der englischen Betriebsstätte erforderlich.

Da Treuhand-Gestaltungen ab 2016 in England verboten sind, kann unsere englische Steuerkanzlei eine lokal ansässige natürliche Person als Direktor der englischen Limited stellen, ohne Treuhand-Gestaltung. Der von uns gestellte lokale Direktor leitet erkennbar die Geschicke der englischen Limited, ist aktiv im Sinne und zeichnet auf Wunsch Verträge.

englische Limited gründen, Business Center London englische Limited gründen, Business Center London
englische Limited gründen, Business Center London Abbildungen: Business Center London Berkeley Square. Dienstleistungen sind das virtuell Office (Firmenschild, eigene Telefonnummer, persönliche Gesprächsannahme mit dem Namen der englischen Limited, Fax, Postdienst), dauerhafte oder zeitweise Anmietung von voll eingerichteten Büroräumen (1-6 Arbeitsplätze), zeitweise Anmietung der Konferenzräume.

Englische Limited gründen: Hinzurechnungsbesteuerung nach Deutschen AStG

Im Kern regelt das Deutsche Außensteuergesetz in §§ 7-14 AStG, dass eine Besteuerung der Dividenden beim Deutschen Anteilseigner stattfindet, wenn dieser beherrschenden Einfluss auf die Auslandsgesellschaft ausübt (Mehrheits-Gesellschafter), die Auslandgesellschaft nur passive Einkünfte erwirtschaftet und die Auslandsgesellschaft im einem Niedrigsteuergebiet angesiedelt ist, also unter 25% Ertragssteuer, ergänzend in Deutschland keine steuerliche Betriebsstätte unterhält. Allerdings ist diese Deutsche Regelung im EU-Kontext rechtswidrig, sofern ausreichend Substanz Escape in England.

Hinzurechnungsbesteuerung in anderen Ländern (CFC Rules)

Österreich kennt keine Hinzurechnungsbesteuerung analog dem Deutschen AStG, andere Länder haben jedoch z.T. ähnliche oder analoge Regelungen.

Englische Limited gründen: Englische Missbrauchsregeln

Wie die meisten Industriestaaten kennt auch England entsprechende Missbrauchsregeln, um die rechtswidrige Verlagerung von Einkünften ins Ausland zu verhindern. Stichworte sind hier: DBA-Missbrauchsklauseln, innerstaatliche Regelungen zur Verhinderung des Gestaltungsmissbrauchs, G20-Abkommen.

Englische Limited gründen und EU-Mutter-Tochter-Richtlinie

Bei verbundenen Unternehmen in der EU greift die EU-Mutter-Tochter-Richtlinie, mithin steuerfreie Vereinnahmung der Dividenden, sofern die Voraussetzungen der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie erfüllt sind (Beteiligungsschwelle, Beteiligungen auf mindestens ein Jahr ausgelegt, beide Gesellschaften müssen aktiv im Sinne sein).

EU-Fusionsrichtlinie (Einbringung in die europäische Union, Deutsches Recht: §23 UmWStG)

Im europäischen Kontext ist die EU-Fusionsrichtlinie entsprechend anwendbar.

Englische Limited oder PLC als Holding

Aufgrund verschiedener Aspekte die den Inhalt dieser Ausführung sprengen würde, ist England als Holdingstandort i.d.R. nicht geeignet. Stichworte sind: Besteuerung aktiver Einnahmen der englischen Holding in Höhe 20% (z.B. im Kontext Anteilstausch- und Gesellschafter-Fremdfinanzierung), umfangreiche Regelungen zur Hinzurechnungsbesteuerung (CFC Rules). Soll eine englische Holding ausschließlich Beteiligungen an ausländischen Unternehmen halten - sogen. verbundene Unternehmen- und für das Dividenden-Routing eingesetzt werden, kann eine englische Holding insbesondere im EU-Kontext dennoch interessant sein:

  • Positivwirkung der EU Mutter-Tochter-Richtlinie

  • Grundsätzlich keine Quellensteuer bei der Dividenden-Weiterausschüttung ins Ausland

Englische Limited gründen und Dienstleistungen unserer Kanzlei

  • Steuerliche Beratung im Kontext der Gründung einer englischen Limited oder PLC, verbundene Unternehmen, DBA-Recht, Missbrauchsklauseln

  • Gründung der englischen Limited, Eintrag ins Companies House, Registerunterlagen, beglaubigte Übersetzungen, Apostille, Registered Office

  • Registered Office bis Büro (ordentlicher Geschäftssitz, Substanz Escape)

  • Umsatzsteuer ID (VAT No.)

  • Kontoeröffnung auf die englische Limited bei einer großen englischen Bank, inkl. Onlinebanking, Kreditkarte und Schecks (der Mandant und/oder wirtschaftlich Berechtigte muss einmal nach England reisen)

  • Auf Wunsch bzw. sofern erforderlich: Stellung eines lokal ansässigen als Direktor der englischen Limited (Artikel 5 Doppelbesteuerungsabkommen: Ort der geschäftlichen Oberleitung als Ort der Betriebsstätte). Keine Treuhand, sondern in England ansässiger Rechtsanwalt oder Steuerberater, der erkennbar die Geschicke der Gesellschaft lenkt (kein Verdacht der rechtswidrigen Zwischengesellschaft)

  • Laufende Buchhaltung, USt-Voranmeldungen (VAT),Jahresabschluss, Annual Return-/Account

  • Konzern-Bilanzerstellung, UK Gaap

  • Angestelltenverträge nach englischem Recht, steuerliche Meldung, NI-und NHS, Lohnbuchhaltung

Englische Limited gründen: Erweiterte Dienstleistungen

  • Glücksspiel Lizenz in England

  • Transportlizenz nach englischem Recht, EU-Transportlizenz

  • Gründung von Finanzdienstleistungsgesellschaften/Einlagenkreditinstitute nach englischem Recht

  • Gründung PLC, vorbörsliche Emission und Börsengang nach englischem Recht

Englische Limited gründen mit Zweigniederlassung in Deutschland oder Österreich

  • Gründung der englischen Limited, Eintrag ins Companies House UK

  • Registered Office in England

  • Gründungsunterlagen, beglaubigte Übersetzungen der Gründungsunterlagen nebst Apostille

  • Eintrag ins Handelsregister Deutschland bzw. Österreich

  • Optional: Stellung eines Direktors und/oder Shareholder für die englische Limited mit Betriebsstätte Deutschland oder England

Ebene der natürlichen Person

  • Verlagerung der unbeschränkten Steuerpflicht der natürlichen Person nach England, steuerliche Meldung, NI-und NHS, Einkommensteuer. Ergänzend: Non-Domc.Status in England, UK Insolvenzverfahren.

Mittelstand und Konzernebene

  • steuerliche Gestaltung im Kontext der Einbindung im Konzernverbund

  • Laufende Buchhaltung, USt-Voranmeldungen (VAT),Jahresabschluss, Annual Return-/Account, Konzern-Bilanzerstellung, UK Gaap

  • Angestelltenverträge nach englischem Recht, steuerliche Meldung, NI-und NHS, Lohnbuchhaltung, Sozialversicherung

 

 

 
 
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