Glücksspiel Lizenz, Lizenz für Wetten und Glücksspiel, Wett Lizenz, Offshore Glücksspiellizenz
     

 Glücksspiel Lizenz - Wettlizenz Gibraltar

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  Glücksspiel Lizenz - Wettlizenz: Gibraltar  

Vorgehensweise in der Kurzübersicht

I.d.R. wird zunächst eine Gesellschaft (Limited) auf Gibraltar gegründet. Diese Gesellschaft stellt den Antrag auf Erteilung der entsprechenden Glücksspiel-Lizenz. Für viele unserer Mandanten stellt sich Gibraltar ggf. nicht als optimaler Standort dar, da aufgrund des innerstaatlichen Rechts ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb installiert werden muss (voll eingerichtetes Büro) und die Verwaltung muss überwiegend von Gibraltar aus realisiert werden. Dieses bedeutet i.d.R. das der Mandant- oder ein Beauftragter/Angestellter- seinen gewöhnlichen Aufenthalt nach Gibraltar verlagern muss, um vom Sitzstaat aus die Geschäfte zu tätigen. Weiterhin nachteilig gestaltet sich für viele Mandanten, dass es auf Gibraltar keine exempt Companies mehr gibt, mithin immer 35% Ertragssteuern.  GGF. Vorteilhaft gestaltet sich die Tatsache, dass es auf Gibraltar kein öffentliches Handelsregister gibt. Mithin könnte der Mandant selbst als Direktor der Gesellschaft auftreten, ohne seinen gewöhnlichen Aufenthalt zwingend in den Sitzstaat zu verlegen.

Die Glücksspiel-Steuern betragen auf Gibraltar beim Online-Casino und Sportwetten 1% bis 42,5 Mio GBP Umsatz, minimal jedoch 85.000 GPB pro Jahr, maximal 425.000,00 GBP pro Jahr. Hinzu kommt die Besteuerung der Gesellschaft mit 35% Körperschaftssteuer.

Es ist ein Wirtschaftsprüfer auf Gibraltar zu bestellen, ergänzend muss der Antragssteller nachweisen, dass er eine entsprechend positive Reputation und hinreichende Bonität hat. Die Hürden zur Lizenzierung sind entsprechend hoch, daher werden auch verhältnismäßig wenige Lizenzen neu erteilt.

Sämtliche finanziellen Abwicklungen müssen über eine Bank auf Gibraltar erfolgen.

Gebühren für Firmengründung und Lizenz

-Gründung Gibraltar Limited (Gründung,Registereintrag,Apostille): 1.900,00 ePfund

-Anwaltliche Gebühren für Genehmigungsantrag bis Lizenz: 14.900 ePfund

-Staatliche Gebühren für Lizenz: 2.000 ePfund

Steuern: GAMING TAX

For sports betting operations gaming tax is currently levied as from 1 April 2005 at 1% of the turnover up to £42,500,000 of annual turnover with the gaming tax capped at £425,000 per annum, with a minimum annual tax payable of £85,000. Betting exchanges are currently taxed on the same basis as bookmaking operations. For internet casinos gaming tax is currently levied at 1% of the gaming yield (the drop). The maximum and minimum cap is the same as for sports betting.

Über Gibraltar

Gibraltar ist ein Kalksteinfelsen, der an der Südspitze der iberischen Halbinsel ins Meer hineinragt. Gibraltar gehört (trotz der Lage auf dem europäischen Festland) als Britisches Überseegebiet zum Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland.

Verhältnis zum Vereinigten Königreich

Gibraltar ist eine Kronkolonie des Vereinigten Königreichs. Es hat eine eigene Regierung, die die Aufgaben der Selbstverwaltung erfüllt. Sie umfasst alle Bereiche außer Verteidigung, Außenpolitik und innere Sicherheit, welche vom Vereinigten Königreich übernommen werden. Staatschef ist die britische Königin, die in Gibraltar durch einen Gouverneur repräsentiert wird. Der Gouverneur ist gleichzeitig der Oberbefehlshaber der Armee und der Polizei. Der momentan amtierende Gouverneur, Sir Francis Richards, wurde 2003 ernannt.

Politisches System

Die Bevölkerung Gibraltars wählt ein fünfzehnköpfiges Parlament (House of Assembly), das sich nur aus Abgeordneten der beiden stärksten Parteien zusammensetzt: Die Partei mit den meisten Stimmen bekommt acht Parlamentssitze, der „beste Verlierer“ erhält derer sieben. So gibt es nie eine Koalition und die Regierungspartei wechselt oft. Der Führer der Mehrheitsfraktion wird vom Gouverneur zum Regierungschef (Chief Minister) ernannt. Außer dem Chief Minister besteht die Exekutive noch aus dem Finanzminister und dem Justizminister. Zur Zeit ist Peter Caruana von den Gibraltar Social Democrats (GSD) Chief Minister. Er wurde 1996 gewählt und 2000 sowie 2003 wiedergewählt. Die Gibraltar Socialist Labour Party (GSLP) ist in der Opposition. Beide Parteien sind für Gibraltars Selbstregierung und weigern sich, Vereinbarungen mit Spanien zu treffen, wobei die GSLP traditionell radikaler ist.

Status innerhalb der EU

Gibraltar ist Teil der Europäischen Union. Aus Sicht der EU sind die Einwohner von Gibraltar Bürger des Vereinigten Königreichs. Es gibt jedoch einige spezifische Ausnahmen:

Im Jahr 2003 erhielten die Bewohner Gibraltars durch den European Parliament (Representation) Act 2003 das Wahlrecht für das Europäische Parlament. Gibraltar gehört bei den Europawahlen zum Wahlgebiet Südwestengland, das sieben Vertreter nach Straßburg entsendet. Bei den Wahlen im Juni 2004 nahmen 57,5 % der Wahlberechtigten Gibraltars ihr neues Recht wahr.


REMOTE GAMBLING FROM GIBRALTAR

All gaming operations in Gibraltar require licensing under the Gaming Ordinance. Gaming licences, including for telephone and internet betting, are issued by the Office of the Financial and Development Secretary on behalf of the Government.

GENERAL

The Government only licences companies with a proven track record in gaming, of reputable standing and with a realistic business plan. Licences are generally difficult to obtain. As at January 2006 there were fifteen licensed operators as follows:-

1 Ladbrokes (Gibraltar) Ltd -Bookmaking
-Casino
2 Victor Chandler (International) Ltd -Bookmaking
-Casino
3 Eurobet (Gibraltar) Ltd -Casino
4 Stan James (Gibraltar) Ltd -Bookmaking
-Casino
5 BAW International Ltd -Bookmaking
-Casino
6 Carmen Media Group Ltd -Bookmaking
-Casino
7 St Minver Ltd -Casino
8 32 Red Plc -Casino
9 Digibet Ltd -Bookmaking
10 888.com Plc [Cassava Enterprises (Gibraltar) Ltd] -Casino
11 Globet.com Group Ltd -Bookmaking
-Casino
12 International Betting Association Ltd -Bookmaking
13 Mansion (Gibraltar) Ltd -Bookmaking
-Betting Exchange
-Casino
14 Partygaming Plc (ElectraWorks Ltd) -Casino
15. FuturesBetting.com Ltd -Spread Betting

Below are some of the principal conditions and licensing requirements for sports betting and on line casino operations.

ADVERTISING GUIDELINES

The operator shall ensure that all advertising, promotion and sponsoring activity of whatever type and through whatever medium (including the internet) shall be truthful and accurate. It shall be exclusively targeted at adult players and shall therefore not be designed to appeal in any way to minors. Operators shall ensure that such internet websites as are used to advertise, promote and/or operate its gaming activities shall not include links to other sites with violent or immoral content or which may be designed for access by minors.

The licences are issued on the basis that the advertising and promotion of betting services can only be directed to citizens of nations in which it is not illegal for such activities to be undertaken and that the licence will not provide betting services to any person where the provision of such services by the operator would be illegal under the applicable law.

PAYOUT OF PRIZE MONIES

The operator will at all times have adequate financing available to pay all current and reasonably estimated prospective obligations in respect of prize payouts and to ensure there is adequate working capital to finance on going operations. The Operator will pay winnings and account balances to registered players in accordance with clearly established arrangements agreed to with the customer.

CUSTOMER PRIVACY AND DATA PROTECTION

Operators are required to obtain the following minimum information with regard to all prospective customers. The basic information on each individual shall include full name; residential address; and age as no customer may be registered as a player if under the age of eighteen;

GAMING TAX

For sports betting operations gaming tax is currently levied as from 1 April 2005 at 1% of the turnover up to £42,500,000 of annual turnover with the gaming tax capped at £425,000 per annum, with a minimum annual tax payable of £85,000. Betting exchanges are currently taxed on the same basis as bookmaking operations. For internet casinos gaming tax is currently levied at 1% of the gaming yield (the drop). The maximum and minimum cap is the same as for sports betting.

ACCOUNTS AND AUDIT

The bank accounts into which any customers, funds, stakes, wagers, prizes or other monies are received, held or paid out from shall be controlled by the Company. The operation of any credit card merchant account used in the course of the business shall be fully and effectively controlled by the Company.

No bank account or credit card merchant account, nor the receipt, processing, holding and clearance of customer funds and credit card transactions, shall be maintained by the licence in a jurisdiction other than Gibraltar, or in a Gibraltar licensed institution without the prior approval of the Government.

The Operator shall be required to produce audited accounts and maintain its financial records in accordance with the applicable law from time to time. The Operator shall also be required to meet all its accounts and filing requirements as set out in the Companies Ordinance, the Companies (Accounts) Ordinance and Companies (Consolidated Accounts) Ordinance and any other applicable legislation.

ANTI MONEY LAUNDERING REQUIREMENTS

The Operator shall comply fully with all obligations in respect of any transactions which may give rise to any suspicions in respect of money laundering. The obligations are set out under the Gibraltar Criminal Justice Ordinance and the Anti Money Laundering Guidelines published from time to time by the Financial Services Commission of Gibraltar.


Die Lizenz Belize

Die Lizenz erlaubt Ihnen jegliche Art von Glücksspiel nach Recht des Offshore-Staates anzubieten. Dazu zählen die klassischen Casinoinhalte wie Roulette, BlackJack, Baccara, Poker, Bingo, Slotmachines sowie alle weiteren berühmten Karten- und Würfelspiele. Im Bereich der Wettlizenz können Wetten/Lotterien nach den gesetzlichen Bestimmungen des Sitzstaates angeboten werden.

Gebühren Glückspiel- Wettlizenz auf Belize:

   
 2. Glücksspiellizenz, Autorisierung inklusive:
13.900,00 Euro*
Prüfung der rechtlichen Gegebenheiten  
Aufarbeitung der Antragsunterlagen  
Einreichung der Antragsunterlagen  
Kommunikation mit den Behörden  
Übergabe der Authorisierungs-Zertifikate (Lizenz)  
   
 *GGF zusätzliche Gebühren für die Erstellung und/oder englische Übersetzung des Geschäftsplanes, Plan G&V,Notarielle Kopie/Apostille Personalausweis und Wohnortnachweis usw.
 
Staatliche Gebühren ,einmalig: 10.000 USD
Zahlt der Mandant direkt an die zuständige Behörde auf Belize
 
GOV Fee, einmalig (zahlt Mandant direkt an die Behörde): 5.000 USD
   
Fortlaufende Kosten ab dem 2. Geschäftsjahr
 
 
 
Verlängerung
ca. 3.500 USD pro Jahr
inkl. Verwaltung
 
inkl. Registered Office
 
inkl. Registered Agent
 
inkl. Offshore-Steuerpauschale
 
   
Routing-Fee an Bilze GOV: - 0,75% der jährlichen Bruttoeinnahmen  
   
   
Leistungsübersicht
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Befähigungen einer Glücksspiellizenz.
   
Roulette  
BlackJack  
Baccara  
Poker  
Bingo  
Slotmachines  
Kartenspiele  
Würfelspiele  

Gebühren Firmengründung Belize:

Gründungskosten (einmalig):
IBC mit einem share Kapital von $ 50.000 2.700,00 Euro
IBC mit einem share Kapital von mehr als $ 50.000 3.650,00 Euro
IBC mit share "no Par value"  3.150,00 Euro

In diesen einmaligen Gründungskosten sind die bereits die Kosten für das "registered office" und den "registered agent" für das Gründungsjahr enthalten. Ebenfalls enthalten: Apostille,notariell beglaubigte Übersetzungen der wichtigsten Gründungsunterlagen,Certifikat of Good Standing und "exempted Status" vor den inländischen Behörden. Für viele Mandanten wichtig: Die Kanzlei auf Belize ist deutschsprachig!

Jährliche Kosten ab zweiten Jahr :
Jährliche Registrierungsgebühr $ 100,00
Jahresgebühr/ registered office $ 150,00
Jahresgebühr/ registered agent $ 150,00

Die üblichen, jährlichen Kosten von insgesamt $ 400,00 werden ab dem 1. Januar des auf die Gründung folgenden Jahres fällig. Werden die Kosten nicht bis zum 30. Juni eines jeden Jahres entrichtet, fällt ab dem 1. Juli eines jeden Jahres eine einmalige Säumnisgebühr in Höhe von $ 50,00 an, die sich bei weiterer Säumnis ab dem 1. Oktober eines jeden Jahres auf einmalig $ 100,00 erhöht.
Erfolgt keinerlei Zahlung der Jahresgebühr bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres, wird die Gesellschaft ohne weitere Mahnung aus dem IBC-Register gelöscht. Die Kosten für den "registered agent" und das "registered office" sind gleichwohl bis zur Löschung der Gesellschaft zu entrichten!
Die jährlichen Kosten für eine IBC mit einem share Kapital von mehr als $ 50.000,00 belaufen sich pauschal auf $ 1.000,00, die einer IBC mit share "no Par value" pauschal auf $ 700,00. Im übrigen gilt das Vorstehende entsprechend.

Optionale Leistungen und Kosten:
Nominee-Direktor Im ersten Jahr 900,00 Euro, nachfolgend $ 200,00 p.a
Treuhand-Gesellschafter Belize Im ersten Jahr 700,00 Euro, nachfolgend $ 200,00
Treuhand-Gesellschafter, englische Steuerkanzlei 980,00 Euro pro Jahr, im ersten Jahr zzgl. 400 Euro
Offshore Bankkonto 980,00 Euro
Notarielle Beglaubigung (je Dokument) $ 25,00
Apostille (je Dokument) $ 50,00
Certificate of Good Standing $ 100,00
Versandkosten (bei fehlendem Firmen-Account) $ 75,00

Soweit Sie die obigen Treuhand-Dienste bestellen (Treuhand-Direktor und/ oder Treuhand-Gesellschafter) fallen die dort aufgeführten Kosten für die gesamte Laufzeit der Dienstleistung an, fällig und zahlbar jährlich nach dem jeweiligen Gründungsjahr der Gesellschaft, und zwar dann binnen einer Frist von 4 Wochen vor dem Gründungsdatum der Gesellschaft.

Glückspiel-Lizenz für Online-Glückspiel/Lotterie/Wetten in England:

Ausgangsbasis für das Modell ist die Gründung einer englischen Limited mit Betriebsstätte in England. Mit entscheidend ist die richtige Ausgestaltung der Limited, um die Annahme einer Scheinfirma und/oder des Gestaltungsmissbrauchs und/oder die Wirkung 8 AStG bei beherrschenden Einfluss eines Deutschen zu verhindern.

Im Rahmen des Zulassungsverfahrens erfolgt eine gerichtliche Anhörung in London, wobei der Direktor der Limited zugegen ist. Die Lizenz hat eine Gültigkeit von 3 Jahren und kann entsprechend verlängert werden. Die Bearbeitungsdauer beträgt 3 -4 Monate.

Das Online-Angebot wird mithin auf einem englischen Server gehostet, Domaineigner ist die englische Kapitalgesellschaft (Limited). Unsere englische Partnerkanzlei übernimmt die Maßnahmen von der Antragsstellung bis zur Lizenz, ergänzend Buchhaltung,VAT-Anmeldung,Jahresabschluss und ggf. Lohnabrechnungen, ergänzend die Auswertungen der zu leistenden Glücksspielsteuern ("Alles in einer Hand-Lösung").

Es wird in England zwischen "Veranstalter-Lizenz" (bietet eigene Glücksspiele im Internet an) oder "Vermittler-Lizenz" unterschieden. Außerdem besteht ein Unterschied, ob die Gesellschaft das Glücksspiel in Großbritannien oder nur außerhalb Großbritanniens ("Remote General Betting License" )anbieten will. 

Die Glücksspiel-Steuern liegen bei ca. 15%, die Ertragssteuern der englischen Limited progressiv steigend von 19-30% (bis 300.000 ePfund Gewinn 19%).

Erforderliche Unterlagen sind ein Geschäftsplan (BusinessPlan in englischer Sprache),Plan G&V für die ersten zwei Jahre und eine Dokumentation der Zuverlässigkeit der Geschäftsführung.

Staatliche Gebühren /Fees

Es gibt 3 Arten der Gebühren. Zum einen die Antragsgebühr für jede Lizenz und zum anderen für jede Personal  Management Lizenz als Einmalzahlung.

Diese sind vorab bzw mit dem Antrag zu entrichten. Als dritte Gebühr fallen außerdem jährliche Gebühren für den Lizenznehmer an, als auch 5-jährliche Bearbeitungsgebühren für die Personal Lizenzen (sehr gering). Die Lizenzgebühr wird 30 Tage nach Erteilen der Lizenz fällig.

Antragsgebühr : 20.580,00 GBP einmalig pro Lizenzierungsantrag. Personal Management License: 330. 00 GBP pro Person.

Die jährliche Lizenzgebühr richtet sich nach dem Bruttoumsatz:

Kategorie F - bis 5 Mio GBP Umsatz

Kategorie G - 5-100 Mio GBP Umsatz

Kategorie H - 100 - 200 Mio GBP Umsatz

Kategorie I - 200 - 500 Mio GBP Umsatz

Kategorie J - ueber 500 Mio Umsatz

Nehmen wir als Beispiel als an, dass der Mandant in die Kategorie I fällt, so würden die Einmalgebühren wie beschrieben fällig werden, und eine jährliche Lizenzgebühr von 110'820. 00 GBP. Wir können Ihnen gerne eine Prognose bzw einen Forecast liefern.

Regulatorische Auflagen

Es muss ein Audit durchgeführt würden (Uk Wirtschaftsprüfung), wenn ein Ertrag von über 1 Mio GBP erreicht wird. Außerdem wir eine jährlicher Antrag für die Prüfung der reg. Auflagen verlangt, den man mit der mit dem Entrichten der Lizenzgebühr schicken soll.

Weitere Anforderungen

Sollten weiterführende und/oder weitere/andere Arten des Glücksspieles angeboten werden z.B Bingo, so werden diese NICHT von der GBL abgedeckt und müssen gesondert beantragt und erlaubt werden.

Es gibt außerdem gewisse Konditionen für den Erhalt der Lizenz, die man erfüllen muss. Hier die wichtigsten:

- Benachrichtigung an die GC, wenn sich die Anteilsverteilung der Shareholder um mehr als 3% verändert.

- AGBs bzw alle Glücksspiel relevanten Infos müssen auf der WebSite aufgeführt sein.

- Es gibt diverse Ausbildungsstandards / Anforderungen für Mitarbeiter

- Geldwäsche Gesetz Anforderungen

- Benachrichtigungen an die GC, wenn sich Änderungen im KeyManagement ergeben.

Besteuerung

Die "Glücksspiel Steuer"  kann sich in zwei "Duties" dargestellt werden:

1) "Betting duty", die "Wettsteuer" wird auf jeden Netto-Einsatzbetrag der eingenommen wird fällig- sofern anwendbar-

2) "Remote Gaming Duty", die "Fernspiel Steuer", wird fällig auf die Nettoerlöse von Glücksspielen-sofern anwendbar

Diese ist in beiden Fällen 15% und wird auf die netto Einsätze bzw Erlöse auf einer vierteljährlichen Basis fällig.

 Kosten Lizenz (Anwaltliche Gebühren zur Realisierung der Lizenz/Genehmigungsverfahren)

Die Kosten zur Realisierung des Modells betragen ca. 60.000,00 ePfund, je nach Leistung. Einlage-/Sicherungskapital muss nicht erbracht werden. Hinzukommen die staatlichen Gebühren für die Zulassung vor der englischen Gambling Commission.

Es können weitere Gebühren hinzukommen, z.B. für die Übersetzung des BusinessPlans in die englische Sprache. Wir können hier einen entsprechenden Übersetzer empfehlen.

Da auch das englische Glückspielrecht sehr komplex ist, führen wir i.d.R. vorab eine "Machbarkeitsstudie" für Ihr Vorhaben durch. Hier prüfen wir und unsere englischen Anwälte, welche Lizenz genau erforderlich ist, welche Unterlagen beizubringen sind usw. Für diese Machbarkeitsstudie stellen wir einmal 6.000 Euro netto in Rechnung. 50% der Gebühr wird dann bei weiterer Auftragserteilung an die Gebühr für Lizenz/Genehmigungsverfahren gutgeschrieben/angerechnet.

 


Dienstleistungen "Glücksspiel-Lizenz/Wettlizenz"

Mandanten,die Glücksspiel -ergänzend und/oder/mithin Wetten- anbieten möchten (in Form des Online-Angebotes und/oder als "Ladengeschäft"), benötigen in aller Regel eine Glückspiellizenz nach den innerstaatlichen Regelungen und Gesetzen. Im europäischen Kontext ist es i.d.R. erforderlich eine Lizenz in einem EU-Staat zu erwirken, um -unter bestimmten Voraussetzungen- das Angebot in der gesamten EU realisieren zu können. Dabei gründen wir für Mandanten Gesellschaften auf Isle of Man,Malta,Gibraltar,England und in anderen Staaten (z.B. Belize,Antigua and Barbuda,Costa-Rica,Kahnawake),mit Glücksspiel-Lizenz,zentral zur Realisierung eines Online-Glücksspielangebotes (online Casino,online Wetten, Lotterie,Sportwetten,eigenes Angebot oder Reseller). Direkte Links:

Die Kosten nicht unterschätzen!

In manchen Internetforen findet man Ausführungen, dass z.B. eine Lizenz auf Malta für ca. 7.000 Euro pro Jahr zu haben ist. Das ist natürlich kompletter Blödsinn, so leicht kann man nicht "mal eben" ein sehr lukratives Geschäft aufbauen. Wer unternehmerisch erfolgreich sein will, muss bestimmte Investitionen leisten. Bei einer Glücksspiel-Lizenz müssen folgende Gebühren und Steuern beachtet werden:

-Vorarbeiten zur Einreichung des Genehmigungsverfahrens bei der zuständigen Behörde im Sitzstaat (übernehmen bei uns die Kooperationsanwälte im Sitzstaat). Hierbei sind zahlreiche Unterlagen/Nachweise beizubringen, je nach Sitzstaat: BusinessPlan und Plan G&V für die ersten Jahre,Software,AGBs des Spielbetriebes,Maßnahmen des Jugendschutzes und Suchtpräv.,gute Bonität des Geschäftsführers, ausreichend Einlagekapital bei Ausschüttungen und vieles mehr.

-Genehmigungsverfahren/Begleitung bis zur Lizenz

-Gründung einer Gesellschaft im Sitzstaat, keine Scheinfirma im Sinne. Dabei schreibt z.B. Gibraltar den in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb zwingend vor.

-Staatliche Gebühren an die zuständige Behörde im Sitzstaat,Glücksspiel-Steuern,Steuern der Gesellschaft

-In vielen Staaten: Gebühren für den vorgeschriebenen Wirtschaftsprüfer , Gebühren für Buchhaltung,UST-Voranmeldung und Jahresabschluss.

Grundlegende Unterscheidungen und Problemstellungen

Im Rahmen eines Glückspiel-oder Wettangebotes im Internet ist zunächst zu unterscheiden, ob der Mandant nur "vermittelt", also als Reseller bestehender Angebote auftritt oder eine eigene Plattform/Dienstleistung realisiert werden soll. Handelt es sich nur um eine "Resellertätigkeit", so könnte der Mandant z.B. eine zyprische Limited gründen, die entsprechend anbietet. Zwar ist Glückspiel auf Zypern untersagt, jedoch werden Resellerangebote zugelassen. Handelt es sich um ein "eigenes Angebot", so sind die Gesetze der Länder zu beachten, an die sich das Angebot richtet, ergänzend natürlich das innerstaatliche Recht es jeweiligen Sitzstaates. Im Rahmen der EU besteht über die Wirkung der EU-Niederlassungsfreiheit und der Rechtsprechung des EuGHs die Möglichkeit, eine Lizenz in einem EU Staat zu erwirken (Malta), die von den anderen EU -Staaten,unter bestimmten Voraussetzungen, entsprechend anerkannt werden muss. Rechtlich problematisch kann die Angelegenheit werden, wenn sich das Angebot an Kunden in unterschiedlichen Ländern, auch außerhalb der EU, richten soll. Wird eine Lizenz in einem EU-Staat realisiert (also z.B. auf Malta), so ist darauf zu achten, das einzig anwendbares Recht das Recht des Sitzstaates ist und in anderen Ländern keine Betriebsstätte im Sinne ausgelöst wird. Dieses könnte dazu führen, dass innerstaatliches Recht Anwendung findet, was i.d.R. ja vermieden werden soll. Mithin darf in "anderen Ländern außerhalb des Sitzstaates" allenfalls nur eine Repräsentanz (keine Betriebsstätte im Sinne, nur beratende Tätigkeiten) installiert werden. Aufgrund verschiedener rechtlicher Erwägungen neigen wir jedoch zu der Empfehlung, jegliche Anbindung z.B. zu Deutschland oder Österreich (i.d. R. Sitzstaat der Nutznießer) zu vermeiden.

Verlosung/Lotterie von Immobilien

Unter bestimmten Umständen eignet sich hier Zypern als Standort, da jede natürliche oder juristische Person auf Zypern Immobilien "verlosen" kann. Dieser Bereich ist auf Zypern nicht vom Glücksspiel-Verbot erfasst.

Modellbeispiel Glücksspiel-Lizenz

Gründung einer ausländischen Betriebsstätte, z.B. englische Limited. Gemäss 5 DBA (Doppelbesteuerungsabkommen) orientiert sich der Betriebsstättenbegriff im Kontext eines Glücksspiel-oder Wettangebotes i.d.R. an dem "Ort der geschäftlichen Oberleitung": Entweder der Mandant oder ein Beauftragter (Angestellter) verlagert seinen gewöhnlichen Aufenthalt in das Betriebsstättenland, in diesem Beispiel also nach England, und tritt selbst als Direktor der Limited auf ODER unsere Kanzlei im Betriebsstättenland stellt einen treuhänderischen Direktor ODER der z.B. Deutsche Direktor" weisst nach, dass er sich im Rahmen der erforderlichen Leitungsaufgaben regelmäßig und gewöhnlich im Betriebsstättenland aufhält, um diese Aufgaben wahrzunehmen.

Alle weiteren Merkmale der Betriebsstätte müssen mithin zusätzlich erfüllt sein: Kein "Briefkasten", sondern ein ordentlicher Geschäftssitz im Sitzstaat (i.d.R. reicht in diesem Kontext ein Business Center aus, braucht kein Büro sein), Geschäftskonto und USt-ID/Steuernummer. Das Angebot wird auf einem Server im Sitzstaat gehostet.

Bei der Frage der Eignerverhältnisse (Shareholder der Gesellschaft) muss geprüft werden, ob ggf. eine Offshore-Gesellschaft zwischengeschaltet wird oder ein Treuhand-Shareholder eingesetzt wird. Dieses unter Berücksichtigung der Deutschen Hinzurechnungsbesteuerung nach 8 AStG (bei Deutschen Mandanten und sofern anwendbar) und unter dem Aspekt das ein beherrschender Einfluss im Sinne, maßgeblichen geschäftlichen Einfluss dokumentieren kann.

Offshore-Staat (Nullsteuer-Oase, Nicht-DBA-Sachverhalt)

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, eine Lizenz in einem "Offshore-Staat" (z.B. Belize ) zu realisieren. Da diese Länder i.d.R. kein Rechtshilfeabkommen, kein fiskalisches Auslieferungsabkommen usw.. mit anderen Ländern unterhalten, kann man auf dem Standpunkt stehen, das Rechtshilfeersuchen/Klagen auf Unterlassung nicht "durchgreifen", sofern das Angebot sich eigentlich rechtswidrig an andere User richtet. Außerdem haben diese Länder kein öffentliches Handelsregister, so dass der eigentliche Nutznießer/Direktor der Gesellschaft nicht erkennbar ist. Dabei erlauben es die meisten dieser Staaten, dass ein Ausländer Direktor im Sinne sein kann. Ergänzend sind in vielen dieser Null-Steueroasen Inhaber-Aktien erlaubt.

Lotterie LizenzProblemfelder

Bei der Installation eines "Glückspiel-Wettangebotes" bestehen immer mehrere "Problemfelder", die zu lösen sind,u.a.:

Anwendbares Glückspielrecht in den "Anbieterländern"- und im "Betriebsstättenland" und die "steuerliche Ausgestaltung", mithin Verhinderung des mutmaßlichen Gestaltungsmissbrauchs und/oder/mithin die Wirkung §§12/13 Deutsche AO bzw. die Wirkung der Deutschen Hinzurechnungsbesteuerung nach §8 AStG, bei beherrschenden Einfluss eines Deutschen im Sinne. Mandanten aus anderen Ländern (Österreich,Schweiz) haben ähnliche gesetzliche Regelungen zur Verhinderung des Gestaltungsmissbrauchs, allerdings kennen Österreich und Schweiz keine Hinzurechnungsbesteuerung.

Allgemeine Hinweise zur Vorgehensweise

1. Beratung und Gesellschaftsgründung

Zunächst wird mit dem Mandanten diskutiert, welches Land als Sitz der Betriebsstätte geeignet und welche Lizenz erforderlich ist (Machbarkeits-Studie). Im zweiten Schritt wird die Gesellschaftsgründung im jeweiligen Land über unsere Kooperationskanzlei vor Ort durchgeführt. Dabei muss man zwischen "realer Betriebsstättenverlagerung ins Ausland" und Konstellation mit Treuhand-Diensten unterscheiden. Mithin, ob im Sitzstaat ein "Ladengeschäft" (Casino) oder eine Internetplattform (Online Spielcasino/ Glückspiel- oder Wettportal) installiert werden soll.

Dienstleistungen:

  • Gründung der Gesellschaft, Eintrag ins örtliche Handelsregister
  • Erfüllung der Betriebsstättenmerkmale analog der Legaldefinition der steuerlichen Betriebsstätte gemäß Doppelbesteuerungsabkommen:

-GGF. Stellung eines Treuhand-Direktor und Treuhand-Shareholder: Ein im Sitzstaat der Gesellschaft Ansässiger im Sinne muss- zumindest nach außen- als Direktor der Gesellschaft auftreten (vgl. auch: 5 DBA, Ort der geschäftlichen Oberleitung als Sitz der steuerlichen Betriebsstätte), eine im Sitzstaat ansässige juristische Person tritt- zumindest nach außen- als Gesellschafter/Shareholder der Gesellschaft auf, sofern z.B. aus steuerrechtlichen Erwägungen sinnvoll oder zwingend (vgl. z.B. Hinzurechnungsbesteuerung nach deutschem AStG). Im Rahmen der Gesellschafterstruktur kann auch eine Offshore-Gesellschaft, Liechtensteiner Anstalt oder -Stiftung oder eine Schweizer AG mit Inhaberaktien "zwischengeschaltet" werden.

Alternativen im Rahmen der "geschäftlichen Oberleitung": Sie- oder ein Beauftrager/Angestellter- verlagern Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in den Sitzstaat der Gesellschaft und treten als Direktor der Gesellschaft auf oder stellen einen Einheimischen als Direktor ein.

-Ordnungsgemäßer Geschäftssitz im Sitzstaat (keine Scheinfirma im Sinne): Kein "Briefkasten" oder eine C.O.-Adresse, postalische und telefonische Erreichbarkeit in den normalen Geschäftszeiten. Bei manchen Konstellation ist u.U. ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb erforderlich (voll eingerichtetes Büro und mindestens ein Mitarbeiter).

-Bankkonto im Sitzstaat inkl. Onlinebanking und VisaCard

Die wasserdichte Gestaltung einer ausländischen Betriebsstätte ist nicht nur aus steuerrechtlicher Sicht von extremer Wichtigkeit, ergänzend wird eine Lizenz im jeweiligen Land nur erteilt, wenn eine Betriebsstätte im Sinne vorliegt. Mithin ist es für unsere Mandanten von entscheidender Bedeutung , das "anwendbares Recht" das Recht es Sitzstaates ist und nicht etwa deutsches Recht. Daher kommt der Ausgestaltung der Betriebsstätte im Sitzstaat zentraler Bedeutung zu, auch und/oder/mithin, um die Annahme von Gestaltungsmissbrauch zu verhindern.

Natürlich gibt es auch Mandanten, die eine reale Betriebsstättenverlagerung vornehmen, also im Sitzstaat ein für die Öffentlichkeit zugängiges Spielcasino mit eigenen Räumlichkeiten installieren. Hierbei werden keine Treuhand-Dienste installiert, vielmehr wird im Sitzstaat ein Einheimischer als Geschäftsführer angestellt und der in kaufmännischer Weise eingerichtete Geschäftsbetrieb ist vorhanden. Wir helfen hier- neben der Gründung der Gesellschaft und Lizenzbeantragung- bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie und Mitarbeiter. 

2. Beantragung der Lizenz bei der zuständigen Behörde im Sitzstaat

Unsere Partner im Gründungsland beantragen nun die jeweilige Lizenz bei der zuständigen Behörde. I.d.R. sind hierfür bestimmte Unterlagen erforderlich, z.B. Business-Plan und  Ertragsvorschau. Das Genehmigungsverfahren dauert unterschiedlich lange, zwischen 1- 6 Monaten. Nach Erteilung der Lizenz kann Ihre Gesellschaft die entsprechenden Dienstleistungen anbieten. Die Lizenzen beziehen sich rechtlich auf den Sitzstaat der Gesellschaft. Wenn Sie also z.B. ein Online-Spielcasino oder Sportwetten im Internet anbieten, muss die Dienstleistung auf einem heimischen Server im Sitzstaat gehostet werden, mithin erfolgt die Vertragsanbindung der -auch weltweiten Kunden- an die Gesellschaft im Sitzstaat und der Geldfluss auf das Konto der Gesellschaft im Sitzstaat.

Unterschied zwischen EU-Gesellschaft und Nicht-EU-Gesellschaft

Im Rahmen einer EU-Gesellschaft (z.B. England, Malta) ist die EU-Niederlassungsfreiheit (Dienstleistungsfreiheit) und/oder die Urteile des EuGHs anwendbar. Dieses kann- muss aber nicht- von Vorteil sein. Es kommt bei der Betrachtung immer darauf an, welche Dienstleistungen angeboten werden sollen und an welchen Personenkreis, in welchen Ländern. Dabei ist das Glückspielrecht eine rechtlich hoch komplexe Materie. "Mal eben eine Lizenz erwirken" ist daher ein Widerspruch in sich. Billiganbieter (sogenannte Agenturen, die keine Rechtsanwälte sind und sich im internationalen Glücksspielrecht i.d.R überhaupt nicht auskennen) bieten hier für wenig Geld Lizenzen an, die für die meisten Anbieter völlig nutzlos sind.

 

 

 

 

 

 
 
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