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Firmengründung Isle of Man
Status Isle of Man
Besonderheit Isle of Man hinsichtlich Zollgebiet/Einfuhrumsatzsteuer Isle of Man gehört zum Zollgebiet der europäischen Gemeinschaft (vgl. Homepage Zoll) aufgrund der geographischen Besonderheit (Zugehörigkeit zum Vereinigten Königreich). Mithin greifen die Regelungen des EU-Zollgebietes: ..Umsatzsteuer im Warenverkehr innerhalb des Europäischen Binnenmarktes:Obwohl es sich bei der Einfuhrumsatzsteuer um eine nationale Abgabe handelt, unterliegt sie ständigen Harmonisierungsbemühungen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft. Seit der Vollendung des Europäischen Binnenmarktes zum 01.01.1993 wird im kommerziellen innergemeinschaftlichen Warenverkehr keine Einfuhrumsatzsteuer mehr von der Bundeszollverwaltung erhoben. Die Erhebung der Umsatzsteuer auf Waren des innergemeinschaftlichen Erwerbs erfolgt nunmehr durch die Finanzämter (Stichwort: Umsatzsteuer-Identifikationsnummern). Der Erwerb von Waren aus anderen Mitgliedstaaten der Gemeinschaft zu privaten Zwecken unterliegt ausschließlich der Umsatzbesteuerung im Erwerbsland, Ausnahme: neue Fahrzeuge. Doppelbesteuerungsabkommen mit England Isle of Man unterhält einzig mit England ein Doppelbesteuerungsabkommen auf der Ebene der natürlichen Person. Isle of Man ist aus englischer Sicht kein Offshore-Staat. Isle of Man: Allgemeines
Das Kleinod in der Irischen See zwischen Irland und Großbritannien steht unter der Schirmheerrschaft der britischen Krone. In Fragen der Außenpolitik und Verteidigung verlassen sich die Insolaner auf das knapp 100 Kilometer entfernte britische Festland. Tourismus und Landwirtschaft waren bis vor einigen Jahren die Haupteinnahmequelle der Insulaner. Heute dagegen erwirtschaften über 45.000 vornehmlich britische Gesellschaften mit ihren Offshore-Aktivitäten bereits 50 Prozent des Bruttosozialprodukts. Die Regierung setzt daher verstärkt auf den Ausbau der Insel zum Finanzzentrum. Mitte 2003 haben sich dort rund 70 Banken und Finanzgesellschaften sowie fast 200 Versicherungen niedergelassen. Die Bankeinlagen stiegen in den vergangenen zehn Jahren um über 400 Prozent auf rund 40 Milliarden EUR. Aber auch das Schifffahrtsregister in Douglas kann sich sehen lassen. Steuerfreiheit, niedrige Kosten und eine einmalige Anmeldegebühr lockten ausländische Reeder an. Über 200 Schiffe mit einer Tonnage von 5,2 Millionen Tonnen tragen inzwischen die Manx-Flagge. Steuerliche Vergünstigungen, die Mitgliedschaft in Sterling-Währungsgebiet und gute Verbindungen nach Großbritannien sind Motor dieser Entwicklung. Die Insel gehört der EU-Freihandelszone an und ist mit Ausnahme der Außenpolitik von allen Aspekten der Römischen Verträge ausgenommen; sie hat das Recht, Steuern selbst festzulegen und einzuteilen.
Verluste können ohne zeitliche Begrenzung vorgetragen oder innerhalb einer Gruppe weitergereicht werden, und abnutzbares bewegliches Anlagevermögen kann sofort abgeschrieben werden. Seit 1984 gilt ein Gesetz über befreite Gesellschaften. Damit gibt man Unternehmen, die bisher nur Offshore-Geschäfte tätigen, zusätzliche Anreize, von der Insel aus Handel zu treiben oder zu investieren. Die Isle of Man erhebt keine Steuern auf Vermögen, Kapital, Kapitalgewinne, Schenkungen oder Erbschaften. Eine Stempelsteuer ist ebenfalls unbekannt. Die Mehrwertsteuer liegt bei stattlichen 17,5 Prozent.
In den letzten Jahren hat sich die Insel zu einem der führenden Captiva-Zentren weltweit entwickelt. Hochinteressant für Versicherungen, von denen sich – gegen Zahlung einer Lizenzgebühr von jährlich 2.000 Pfund und bei völliger Steuerfreiheit – mittlerweile weit über 100 Gesellschaften dort niedergelassen haben. Mit weiteren steuerlichen Vergünstigungen versucht die Regierung, bestehende nicht ansässige Unternehmen, die bislang nur Offshore-Geschäfte tätigen, fest auf die Insel zu holen. Alles in allem ist die Gründung der pauschal besteuerten Non Resident Limited Company empfehlenswert. Eine Besonderheit sind Trusts auf der Isle of Man. Sie können von Nichtansässigen zur Nutznießung Nichtansässiger gegründet werden. Wird das Einkommen des Trusts dann außerhalb der Insel erwirtschaftet, entsteht auf der Isle of Man keine Steuerpflicht. Die Isle of Man war das erste Offshore-Zentrum, dem – nach dem britischen Finanzdienstgesetz – ein Sonderstatus eingeräumt wurde. So können auf der Insel genehmigte Investmentgesellschaften und Anteile an Kapitalanlagegesellschaften in Großbritannien verkauft werden. Die jährlichen Gebühreneinkommen der Trust-Verwalter sind steuerfrei. Gebühren Firmengründung Isle of Man
Isle of Man - GBP INITIAL FEES FOR
ONE YEAR ANNUAL FEES
We can provide Director services, Nominee
Shareholders and VAT registration for the following prices:
As stated above, the fee for registered
office services is £600 per annum and any administration work will be
carried out on a time spent basis which can range from £80 to £200 per
hour depending on the individual carrying out the work. Isle of Man: Doppelbesteuerungsabkommen und staatliche Abkommen Isle of Man Double Tax TreatiesThe Island only has one Double Taxation Agreement which was entered into with the United Kingdom in 1955 and is very similar to the equivalent agreements between the UK and Jersey and Guernsey. The treaty does not conform to the OECD standard model treaty. Its main features are as follows:
The agreement specifically
excludes dividends and debenture interest from its provisions.
Exempt companies, International Companies and International Limited Partnerships are not entitled to the benefits of the treaty. The Isle of Man and the Netherlands broke new ground in October, 2005, as representatives from both governments signed a bilateral economic cooperation treaty, the first of its kind between a small international financial centre and an OECD member. The agreements are part of a Manx/Dutch economic deal – the first of its kind between a small international business centre and an OECD member – aimed at supporting business opportunities between the two countries. They were signed in the Manx capital, Douglas, on 12 October 2005 by Mr Bell and the Deputy Finance Minister of the Netherlands, Joop Wijn. The agreements were ratified by the Isle of Man's parliament, the Tynwald, at its May 2006 sitting, and on 21 July 2006, the Isle of Man Government received confirmation that the Netherlands had also ratified the agreements. In accordance with the wording of the agreements, they came into force following receipt of the notification from the Netherlands. According to the Manx government, the deal with the Netherlands is seen as confirming the economic recognition of the Isle of Man by an important European state. It also opens up international business opportunities and paves the way for similar agreements with other countries. “Normal relations between countries are based on respect, understanding and appropriate agreements. Fiscal agreements, in particular, foster bilateral trade and investor confidence in both countries. The Isle of Man has negotiated skillfully a good package with the Netherlands and has never ignored its international obligations during those negotiations," observed Bell. “We have come out of this as friends of the Netherlands and look forward to working closely with them going forward. We invite other countries that we are also in negotiation with now to finalise agreements with the Isle of Man underpinned by mutual benefits, respect and understanding as they would with any other well-regulated member of the international economic community," he added. The agreement has been endorsed by the OECD. Included within the framework of the agreement are:
In December, 2005, Australia's Deputy Commissioner of Taxation, Paul Duffus informed the Senate Economics Legislative Committee that the Australian Tax Office (ATO) had been conducting talks with the Isle of Man and other 'low-tax' jurisdictions with a view to completing tax information exchange agreements.
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