| Firmengründung Indien, Investitionen Indien, Direktinvestitionen Indien | ||||||
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Firmengründung
Indien- Investitionen Indien
Firmengründung Indien, Investitionen Indien Unsere Kanzlei unterstützt Unternehmen bei Direkt-Investitionen in Indien, ergänzend Firmengründung Indien. U.a. für Investoren aus Deutschland bietet das "Treaty Shopping" über Mauritius eine hervorragende Möglichkeit der legalen Senkung der Steuerlast.
Indien steuerlich Wie behauptet sich
Indien
bei der Gestaltung der Steuerpolitik gegenüber den Nachbarn? Die
Unternehmensteuern sind im Vergleich zu den anderen asiatischen großen
Volkswirtschaften hoch. Der Höchststeuersatz bei Körperschaft- und
Einkommensteuer beträgt 30 Prozent. Mögliche Steuervergünstigungen für
die Industrie bestehen beispielsweise in zeitlich begrenzter
Steuerfreiheit und hohen Abschreibungsraten. Im Mai 2005 wurde die
Errichtung von Sonderwirtschaftszonen verabschiedet, in denen erheblich
niedrigere Steuern anfallen. Die Körperschaftsteuer beträgt sieben
Prozent, die Umsatzsteuer liegt zwischen null und 50 Prozent, der
Umsatzsteuerstandardsatz bei 12,5 Prozent, die Service Tax für
Dienstleistungen beträgt 10,2 Prozent. Mit
Deutschland besteht ein DBA. Im
asiatischen Vergleich nimmt Indien damit keine Spitzenstellung ein. Hier
sind jedoch Veränderungen in Planung. Eine schnelle Umsetzung sollte die
Attraktivität Indiens als Standort für ausländische Direktinvestoren
erhöhen.
Mauritius – Steuerliches
Sprungbrett für Investitionen in Indien Für jeden deutschen Investor stellt sich bei einer
Auslandsinvestition die Frage, ob durch ein sogenanntes „Treaty
Shopping“ die gesamte steuerliche Belastung auf die Investition
optimiert werden kann. Als „Treaty Shopping“ bezeichnet man die
zulässige Implementierung einer internationalen Unternehmensstruktur in
einem oder mehreren Ländern, um die Vergünstigung vom DBA in Anspruch zu
nehmen, die bei einer Direktinvestition nicht wahrgenommen werden
könnte. Im Falle einer Investition in Indien bietet sich Mauritius als
steuerliches Sprungbrett für ein „Treaty Shopping“ an. Es hat als eines
von weltweit nur fünf Ländern ein vorteilhaftes DBA im Hinblick auf
Veräußerungsgewinne und Ausschüttungen bei Kapitalgesellschaften
abgeschlossen. Die Kombination der günstigen innerstaatlichen
Besteuerung in Mauritius und dem Schutz
durch das mit Deutschland bestehende DBA ermöglicht eine
optimierte Unternehmensstruktur. Dies soll am Beispielfall der Veräußerung eines
Anteils an einer nicht börsenorientierten indischen Kapitalgesellschaft
verdeutlicht werden, bei der die Investition in der ersten alternative
direkt über eine deutsche Kapitalgesellschaft und in der zweiten
Alternative über eine mauritische Zwischengesellschaft erfolgt. Dabei
wird unterstellt, dass die indische Gesellschaft nicht den Regelungen
des deutschen Außensteuergesetzes unterliegt.
Beteiligung über eine deutsche Kapitalgesellschaft/
Direktinvestition
Bei einer Veräußerung der Beteiligung unterliegt der
Gewinn der indischen Ertragsteuer, da für diesen Fall Indien aufgrund
der Regelungen des Art. 13 Abs. 4 des DBA mit Deutschland das
Besteuerungsrecht hat. Die Steuer beträgt für den Fall, dass die
Beteiligung
§
u unter einem Jahr
gehalten wurde:
41,82 Prozent
§
l länger ein
Jahr gehalten wurde:
20,91 Prozent In Deutschland
wird der Veräußerungsgewinn zu 100 Prozent freigestellt, was zur Folge
hat, dass die gezahlte indische Steuer mangels deutscher Steuerbelastung
nicht in Deutschland auf die Steuerschuld angerechnet werden kann und
die Belastung aus indischen Steuer in voller Höhe bestehen bleibt.
Beteiligung über eine mauritische
Kapitalgesellschaft/ Treaty Shopping
Im Falle der Veräußerung der Beteiligung durch die
mauritische Gesellschaft bleibt der Veräußerungsgewinn steuerfrei, da
Art. 13 des DBA zwischen Indien und Mauritius
Indien kein
Besteuerungsrecht einräumt und
Mauritius den Veräußerungsgewinn nach derzeitiger Lage trotz
Besteuerungsrecht nicht besteuert. Die steuerfreien Gewinne aus der
mauritischen Gesellschaft müssen zur Weiterleitung nach
Deutschland nunmehr
ausgeschüttet werden. Nach Art. 10 des DBA Deutschland/Mauritius werden
für diese Ausschüttungen in
Mauritius fünf Prozent Quellensteuer einbehalten. Das
Besteuerungsrecht für diese Ausschüttungen hat grundsätzlich
Deutschland, das wiederum
diese Ausschüttungen von Körperschaftsteuer freistellt und die
mauritische Quellensteuer nicht anrechnet. Im Ergebnis beträgt die
steuerliche Vorbelastung der Gewinne auf Ebene der deutschen
Gesellschaft damit fünf, statt wie im ersten Fall zwischen 20,91 und
41,82 Prozent.
Übersicht
Investition
Steuerbelastung
Steuerbelastung
Steuerbelastung
über
Indien
Mauritius
gesamt
Deutschland direkt
20,91 % - 41,82 %
-
20,91 % - 41,82 %
Via Mauritius
-
5 %
5 % Über Indien Indien ist ein Staat in Südasien, der den größten Teil des indischen Subkontinents umfasst. Indien ist eine Bundesrepublik, die von 28 Bundesstaaten gebildet wird und außerdem sieben bundesunmittelbare Gebiete umfasst. Der Himalaya bildet die natürliche Nordgrenze Indiens, im Süden umschließt der Indische Ozean das Staatsgebiet. Indien grenzt an Pakistan, die chinesische autonome Region Tibet, Nepal, Bhutan, Myanmar (Birma) und Bangladesch. Weitere Nachbarstaaten im Indischen Ozean sind Sri Lanka und die Malediven. Indien ist ein multiethnischer Staat und mit 1,2 Milliarden Einwohnern (2009) das zweitbevölkerungsreichste Land und der bevölkerungsreichste demokratische Staat der Erde. Indien ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die seit 1991 zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Seither hat sich das Wirtschaftswachstum deutlich beschleunigt. 2004 stieg der Wert der gesamtwirtschaftlichen Produktion nach Angaben der Weltbank auf 691 Mrd. US-Dollar. Damit ist Indien in den Kreis der zehn größten Volkswirtschaften der Welt vorgestoßen. Die Leistungsfähigkeit der indischen Wirtschaft hat nach Einschätzung vieler Beobachter in einigen Branchen (Informationstechnologie, Pharmazie) inzwischen internationales Spitzenniveau erreicht. 2005 stieg das Bruttoinlandsprodukt nach vorläufigen Angaben weiter auf rund 760 Mrd. US-Dollar. Bei rund 1,1 Milliarden Einwohner betrug das Einkommen je Einwohner jedoch nur rund 700 US-Dollar. Damit zählt Indien nach wie vor zu den Entwicklungsländern mit niedrigem Pro-Kopf-Einkommen. Trotz eines Anteils von rund 17 Prozent an der Weltbevölkerung trägt Indien nur rund zwei Prozent zur weltweiten Produktion bei. Behindert wird das Wachstum der Produktion der indischen Wirtschaft insbesondere durch Mängel der vielfach veralteten Infrastruktur, vor allem durch Engpässe bei der Energieversorgung wie den häufigen Stromausfällen. Trotz der 1991 begonnenen Liberalisierung der Wirtschaft leiden vor allem die Industrie und der Bankensektor nach wie vor unter häufigen staatlichen Eingriffen und den langsamen politischen Entscheidungsprozessen. Der Schutz ineffizienter Staatsunternehmen vor Wettbewerb bleibt ein Hemmschuh. Ein Belastungsfaktor ist auch die weitverbreitete Korruption. Zudem beeinträchtigen nach wie vor Arbeitsmarktregulierungen, die zum Beispiel notwendige Entlassungen von Arbeitskräften stark erschweren, das Investitionsklima. Ausländische Investoren werden so abgeschreckt. Die Integration Indiens in die Weltwirtschaft hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Das Land profitiert zunehmend von den Vorteilen der internationalen Arbeitsteilung und der Globalisierung. Die indische Wirtschaft ist aber noch sehr stark binnenwirtschaftlich orientiert. Ihr Anteil am Welthandel liegt bei nur einem Prozent, obwohl Ein- und Ausfuhren in den letzten Jahren kräftig gewachsen sind. Die niedrigen Anteile der Aus- und Einfuhren am Bruttoinlandsprodukt signalisieren noch beträchtliches Wachstumspotenzial. 2004 entsprachen die Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen nur gut 19 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, die Einfuhren 22,5 Prozent. Die mittel- und langfristigen Wachstumsperspektiven Indiens werden vielfach sehr günstig beurteilt. Einige Studien rechnen damit, dass Indien künftig sogar stärker als China wachsen wird. Abgesehen vom großen Nachholbedarf, insbesondere im Bereich der Infrastruktur, spricht vor allem die Altersstruktur der Bevölkerung für ein anhaltend starkes Wirtschaftswachstum. Der derzeitige hohe Anteil junger Menschen an der Bevölkerung wird in den nächsten Jahrzehnten für einen hohen Anteil von Menschen im erwerbsfähigen Alter sorgen. Die in Europa und auch in China zu erwartende „Vergreisung“ der Bevölkerung wird in Indien deutlich später einsetzen. Wachstumsstützen werden auch das schon heute große Angebot an qualifizierten Arbeitskräften und die enger werdende Integration in die Weltwirtschaft sein. Die hohen Währungsreserven und relativ niedrige Auslandsschulden dürften das Vertrauen ausländischer Investoren in die Entwicklung der indischen Wirtschaft stärken. Bisher waren die ausländischen Direktinvestitionen in Indien im internationalen Vergleich, insbesondere mit China, gering. Konfliktpotentiale bergen die derzeit noch große Armut, die ungleiche Einkommensverteilung und die hohe Arbeitslosigkeit. Bisher verzeichnet Indien jedoch eine bemerkenswert große soziale Stabilität. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Indien
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